Pereira gegen Gane beim UFC-Event im Weißen Haus: Werdum traut „Poatan“ den historischen Schritt zu

Alexander Ormanji 20. Mai 2026 10:28

Fabricio Werdum sieht im möglichen Duell zwischen Alex Pereira und Ciryl Gane beim geplanten UFC-Event im Weißen Haus einen Kampf mit weitreichenden Folgen für die Heavyweight-Spitze.

Rund um das geplante UFC-Event im Weißen Haus nimmt ein mögliches Schwergewichtsduell zwischen Alex Pereira und Ciryl Gane Fahrt auf. Ex-UFC-Champion Fabricio Werdum hat sich nun klar positioniert und traut dem Brasilianer zu, mit einem Sieg Geschichte zu schreiben. Ein offizieller Termin steht bislang nicht fest, Austragungsort wäre nach bisherigem Plan Washington, D.C. Für den europäischen Markt ist das schon deshalb relevant, weil UFC-Großevents in der DACH-Region in der Regel live über DAZN und UFC Fight Pass laufen; der Hauptkampf würde voraussichtlich tief in der Nacht oder am frühen Morgen MESZ beginnen.

Sportlich wäre der Einsatz enorm. Laut dem ursprünglichen Bericht könnte es um einen Interimstitel im Schwergewicht gehen. Damit würde der Sieger unmittelbar in die Titeldebatte rücken. Für Gane wäre es die Chance, nach der Niederlage gegen Jon Jones die Zweifel an seinem Bodenkampf und seiner Belastbarkeit in Topduellen auszuräumen. Pereira dagegen müsste zeigen, dass seine Schlagkraft und Ruhe auch gegen einen echten Schwergewichtler mit Beweglichkeit und Reichweite tragen.

Werdum begründet seine Einschätzung vor allem mit Ganes Auftritt gegen Jones, der die Schwächen des Franzosen schonungslos offenlegte. Gleichzeitig sieht er Pereira als natürlichen Kandidaten für die Königsklasse. Das ist eine steile These, aber nicht aus der Luft gegriffen: Pereira gilt derzeit als einer der gefährlichsten Striker im UFC-Kader, weil er Kämpfe mit einem Treffer drehen kann.

Auch aus europäischer Sicht hat das Duell Gewicht. Gane ist einer der profiliertesten MMA-Namen Frankreichs und damit für Fans auf dem Kontinent längst kein Randthema mehr. Sollte der Kampf offiziell bestätigt werden, hätte die Schwergewichtsklasse sofort ein neues Machtzentrum. Als Nächstes wäre dann entscheidend, ob die UFC den Sieger direkt zur Titelvereinigung stellt oder den Kampf als Auftakt für ein noch größeres Schwergewichtsprogramm nutzt.

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