Jon Jones über Nate Diaz und Ronda beim MVP MMA: Warum ihn die Show mehr überzeugte als die UFC

Alexander Ormanji 18. Mai 2026 14:22

Beim jüngsten MVP-MMA-Event saß Jon Jones als Kommentator und Analyst direkt am Käfig. Danach zog der frühere UFC-Champion ein klares Fazit: Produktion, Atmosphäre und sportliche Wirkung hätten ihn stärker beeindruckt als viele UFC-Veranstaltungen.

Nicht der Käfig, sondern das Kommentatorenpult war diesmal sein Arbeitsplatz: Jon Jones begleitete das jüngste MVP-MMA-Event als Analyst und sparte anschließend nicht mit Lob. Vor allem rund um Nate Diaz und Ronda habe die Veranstaltung, so sein Eindruck, in Inszenierung und Wirkung ein Niveau erreicht, das er in dieser Form von UFC-Shows nicht gewohnt sei. Für den europäischen Markt ist das bemerkenswert, weil sich MMA-Promoter längst nicht mehr nur über Fight Cards, sondern auch über TV-taugliche Präsentation und Markenprofil definieren.

Jones hob die gesamte Event-Aufmachung hervor: große Videowände, aufwendige Effekte und ein Aufbau, der die Kämpfe größer wirken ließ als bei einer klassischen MMA-Show. Gerade für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist dieser Aspekt relevant, weil neue Promotions nur dann dauerhaft Aufmerksamkeit erzeugen, wenn sie sportlichen Wert und starke Fernsehbilder zusammenbringen. Offizielle Informationen zu einer Übertragung in der DACH-Region lagen zunächst nicht vor.

Sportlich sprach Jones auch über den Kampf von Nate Diaz. Nach seiner Darstellung sei die Situation emotional ungewöhnlich gewesen, weil er zu beiden Beteiligten ein gutes Verhältnis habe. Gleichzeitig unterstreiche die Resonanz in der Halle, wie groß Diazs Zugkraft noch immer ist. Für jede Liga, die sich im US-Markt etablieren will, bleibt genau diese Reichweite ein entscheidender Faktor.

Besonders deutlich fiel sein Urteil zu Ronda aus. Jones sah genau das, was er erwartet hatte: einen schnellen, technisch sauberen Abschluss. Der Kampf endete offiziell nach nur 17 Sekunden. Aus analytischer Sicht stützt das seine Einschätzung, dass ihr Judo und ihr Bodenkampf in entscheidenden Momenten weiterhin den Unterschied machen. Der Ausblick ist klar: Hält MVP MMA dieses Produktionsniveau und bindet weiter bekannte Namen wie Diaz und Ronda ein, könnte die Promotion schneller als gedacht zu einer ernstzunehmenden Alternative im Markt werden.

var _paq = window._paq = window._paq || []; _paq.push(['trackPageView']); _paq.push(['enableLinkTracking']); (function() { var u="//mm.magnet.kiev.ua/"; _paq.push(['setTrackerUrl', u+'matomo.php']); _paq.push(['setSiteId', '1']); var d=document, g=d.createElement('script'), s=d.getElementsByTagName('script')[0]; g.async=true; g.src=u+'matomo.js'; s.parentNode.insertBefore(g,s); })(); window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config', 'G-DPZJLB78XY');