Topuria vs. Hookit beim UFC-Event am Weißen Haus: Der Streit verlagert sich ins Rampenlicht

Alexander Ormanji 19. Mai 2026 11:17

Der verbale Konflikt zwischen Ilia Topuria und Josh Hookit nach der UFC-Pressekonferenz am Weißen Haus beschäftigt weiter die MMA-Szene. Vor allem Topurias Reaktion auf Hookits Aussagen über Alex Pereira hat der Auseinandersetzung neue Schärfe gegeben.

Beim UFC-Medientermin nahe dem Weißen Haus in Washington, D.C., ist der Streit zwischen Ilia Topuria und Josh Hookit in dieser Woche weiter eskaliert. Auslöser waren Topurias Aussagen zu Hookits Verhalten bei der Pressekonferenz und dessen Kommentare über Alex Pereira. Für europäische Fans ist das besonders relevant, weil Topuria als in Europa ausgebildeter und in Spanien sowie Georgien stark verankerter Star eine ungewöhnlich große Anhängerschaft auf dem Kontinent mitbringt.

Hookit reagierte nicht mit Deeskalation, sondern mit Spott. Er zielte in seiner Antwort auf Topurias Körpergröße und stellte zugleich dessen Härte infrage. Damit trifft er einen Nerv, denn Topuria gehört aktuell zu den bekanntesten Gesichtern der UFC. Jede öffentliche Auseinandersetzung mit ihm erzeugt sofort Reichweite, auch ohne offizielle Kampfankündigung.

In seiner Erwiderung machte Hookit sich über Topuria lustig und griff auch das Thema um den Begriff „Chama“ auf, den er in Richtung von Pereiras Umfeld benutzt hatte. Genau dieser Ton hatte Topuria zuvor sichtbar verärgert. Die Rivalität speist sich damit vor allem aus Pressekonferenz-Momenten, Interviews und sozialer Medienpräsenz, nicht aus einer langen sportlichen Vorgeschichte.

Sportlich ist die Lage trotzdem interessant. Für Topuria geht es darum, seine Position als Zugpferd der UFC zu festigen und sich nicht aus dem Kurs Richtung nächster Großkampf bringen zu lassen. Hookit wiederum versucht, aus Aufmerksamkeit sportliche Relevanz zu machen. Genau darin liegt der Kern solcher Fehden: Wer den anderen öffentlich zu einer Reaktion zwingt, gewinnt oft schon vor einer möglichen Ansetzung an Profil.

Noch gibt es keinen offiziell bestätigten Kampf zwischen beiden. Sollte die UFC die Spannung jedoch als marktfähig einstufen, dürfte aus dem Wortgefecht schnell ein konkretes Booking werden. Dann wird sich zeigen, ob aus Lärm tatsächlich ein sportlich tragfähiges Duell entsteht.

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