Im Leichtgewicht der UFC wird der Ton rauer: Champion Ilia Topuria hat den topplatzierten Arman Tsarukyan öffentlich scharf attackiert und damit die Debatte um ein mögliches Duell bei UFC 3XX neu angeheizt.
Im Leichtgewicht der UFC ist in dieser Woche neue Spannung entstanden. Champion Ilia Topuria nahm Arman Tsarukyan öffentlich ins Visier und befeuerte damit Spekulationen über einen möglichen Hauptkampf bei UFC 3XX. Aus europäischer Sicht ist das besonders relevant, weil Topuria mit seiner Karriere in Spanien und Georgien auch für viele Fans in Europa eine große Zugkraft entwickelt hat.
Topuria wählte dabei einen klar konfrontativen Ton. Er stellte Tsarukyan sportlich und persönlich infrage und machte deutlich, dass er ein direktes Aufeinandertreffen aus seiner Sicht deutlich für sich entscheiden würde. Gerade in einer Gewichtsklasse, in der mehrere Spitzenkämpfer gleichzeitig Ansprüche anmelden, haben solche Aussagen unmittelbares Gewicht.
Auf dem Spiel steht mehr als nur Prestige. Sollte Topuria auch gegen Tsarukyan bestehen, würde er seine Stellung als prägende Figur im Leichtgewicht weiter festigen. Tsarukyan wiederum braucht genau diesen einen Sieg gegen einen amtierenden Champion, um den Schritt vom dauerhaften Top-Herausforderer zum unumstrittenen Taktgeber der Division zu machen. Im Hintergrund lauern weitere Namen, die ebenfalls auf ihre Chance drängen, weshalb jeder Impuls an der Spitze die Titelplanung der UFC verändert.
Sportlich ist das Duell reizvoll, weil zwei sehr unterschiedliche Profile aufeinanderträfen: Topurias Druck, Timing und Schlaghärte gegen Tsarukyans Ringen, Kontrolle und hohes Arbeitstempo. Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Kampf auch ohne offizielle Ansetzung schon jetzt interessant, weil er eine der stärksten Gewichtsklassen der UFC neu sortieren könnte. Eine bestätigte Startzeit oder DACH-Übertragung für einen möglichen Hauptkampf bei UFC 3XX gibt es derzeit noch nicht.
Noch ist das Aufeinandertreffen nicht offiziell. Nach Topurias verbaler Attacke dürfte die Debatte aber erst richtig Fahrt aufnehmen – und die UFC hat nun einen weiteren großen Kampf, den sie kurzfristig aufbauen kann.