Yaroslav Amosov hielt seinen Schwung am 10. Mai bei UFC 328 in Newark, New Jersey, aufrecht und besiegte Spaniens Joel Alvarez durch Submission in Runde zwei. Der frühere Bellator-Weltergewichts-Champion erzwang das Abklopfen mit einem Arm-Triangle-Choke und setzte damit seinen schnellen Aufstieg in der UFC fort.
Ein starkes Ausrufezeichen setzte Yaroslav Amosov am Samstagabend in Newark, als er Joel Alvarez bei UFC 328 in den USA besiegte. Der frühere Bellator-Weltergewichts-Champion aus der Ukraine holte den vorzeitigen Sieg in der zweiten Runde mit einem Arm-Triangle-Choke und steht seit seinem Wechsel zur UFC nun bei 2:0.
Das Ergebnis hat Bedeutung über diesen Abend hinaus. Amosov kam mit echter Glaubwürdigkeit aus seiner Bellator-Zeit in die Organisation, doch das US-Publikum wollte sehen, ob sich dieser Erfolg auch gegen UFC-Konkurrenz bestätigt. Nach zwei Auftritten wirkt die Antwort immer klarer. Bei seinem Debüt im vergangenen Dezember brachte er Veteran Neil Magny mit einem Anaconda Choke zur Aufgabe, nun legte er gegen einen gefährlichen Gegner den nächsten vorzeitigen Sieg nach.
Für Amosov ging es in diesem Kampf darum zu beweisen, dass er mehr ist als ein angesehener Name aus einer anderen Organisation. Es war die Chance zu zeigen, dass er in einer der tiefsten UFC-Divisionen eine Rolle spielen kann, in der Herausforderer nicht nur an Siegen, sondern auch an Stil und Abschlussstärke gemessen werden. Zwei Submission-Siege in Serie bringen seinen Namen sofort in größere Matchmaking-Debatten im Weltergewicht, vor allem wenn die UFC einen frischen Herausforderer schnell aufbauen will.
Auch die Bühne in Newark passte zum Moment. UFC-Publikum im Nordosten der USA reagiert oft stark auf aggressives Grappling und saubere Finishes, und genau das lieferte Amosov. In einer Gewichtsklasse voller Striker und bekannter Veteranen stellen seine Kontrolle und Ruhe eine andere Art von Gefahr dar.
Nach dem Kampf widmete Amosov den Sieg der Ukraine. Außerdem sprach er über seine Familie, darunter seine Kinder, und gratulierte seiner Mutter zum Geburtstag.
Mit dem Erfolg verbesserte er seine Profibilanz auf 30 Siege bei nur 1 Niederlage. Diese Zahl untermauert nur den Anspruch auf den nächsten großen Schritt. Die zentrale Frage ist nun, ob die UFC Amosov sofort mit einem gerankten Weltergewicht zusammenbringt oder ihm vor den größten Namen der Division noch einen weiteren Härtetest gibt.