Paddy Pimblett vs. Justin Gaethje bei UFC 3XX: Warum ein Rückkampf sportlich und vermarktbar Sinn ergibt

Alexander Ormanji 20. April 2026 15:20

Nach der Punktniederlage will Paddy Pimblett schnell zurück gegen Justin Gaethje. Ein möglicher Rückkampf bei UFC 3XX hätte für die Lightweight-Division spürbare Folgen.

Nach seiner jüngsten Niederlage hat Paddy Pimblett den Fokus sofort wieder auf Justin Gaethje gelegt. Der Brite brachte einen Rückkampf gegen den früheren Interim-Champion ins Spiel, nachdem er das erste Duell nach Punkten verloren hatte. Austragungsort und Termin stehen zwar noch nicht fest, doch ein Spot auf einer UFC-Nummerngala wie UFC 3XX wirkt naheliegend. Für europäische Fans ist das Thema besonders relevant, weil Pimblett einer der wenigen britischen Stars im UFC-Leichtgewicht ist.

Sportlich ist die Lage klar: Im dicht besetzten 155-Pfund-Limit geht es für beide um Positionierung. Pimblett muss zeigen, dass er auch über drei harte Runden gegen einen Gegner aus der erweiterten Spitze bestehen kann. Gaethje wiederum kann mit einem weiteren Sieg untermauern, dass an ihm auf dem Weg in Richtung Titelchance kaum jemand vorbeikommt. Genau deshalb wäre ein Rematch mehr als nur die Fortsetzung persönlicher Spannungen.

Zusätzliche Schärfe bekam das Thema durch Pimbletts Vorwurf, Gaethje habe im ersten Kampf unsauber gearbeitet, unter anderem mit Eye Pokes. Eine belegte Rivalitätsgeschichte über Jahre gibt es bislang nicht, aber solche Anschuldigungen liefern der UFC den Stoff, aus einem sportlich logischen Duell auch promotione ll ein starkes Main Event zu machen.

Aus europäischer Sicht wäre ein möglicher Rückkampf trotz US-zentrierter Vermarktung relevant: Pimblett zieht im britischen und deutschsprachigen Markt Reichweite, Gaethje steht für einen klar erkennbaren Stil mit permanentem Vorwärtsdruck. Analytisch spricht viel für ihn: Gerade gegen Gegner außerhalb der absoluten Elite entscheidet oft seine Erfahrung gegen Top-Fünf-Namen den Kampfverlauf. Pimblett muss deshalb vor allem Distanzmanagement, Defensive und Konstanz über 15 Minuten beweisen.

Eine offizielle Ansetzung gibt es noch nicht. Sollte die UFC den Kampf buchen, dürfte schnell klar werden, ob Pimblett sofort die Revanche bekommt oder erst einen Zwischenschritt gehen muss.

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