Strickland gegen Chimaev bei UFC 328: Persönliche Schärfe macht den Titelkampf in Newark noch brisanter

Dmitriy Kel 20. April 2026 10:00

Vor UFC 328 ist der Ton zwischen Sean Strickland und Mittelgewichts-Champion Khamzat Chimaev deutlich rauer geworden. Vor dem Hauptkampf am 9. Mai in Newark geht es nicht nur um den Gürtel, sondern längst auch um die Frage, wie viel von den öffentlichen Drohgebärden im Käfig übrig bleibt.

Vor UFC 328 spitzt sich das Duell zwischen Sean Strickland und Khamzat Chimaev weiter zu. Die beiden treffen am 9. Mai in Newark im Hauptkampf aufeinander, nachdem der verbale Schlagabtausch in den vergangenen Tagen erneut eskaliert ist. Für europäische Fans ist das auch deshalb relevant, weil Chimaev in Tschetschenien geboren wurde und in Schweden zum Star reifte – sein Name hat weit über den US-Markt hinaus Gewicht.

Auslöser der neuen Spannungen war ein Video von Strickland in der Nähe von Chimaevs Gym. Der frühere Champion erklärte, er habe bewusst seinen Standort öffentlich gemacht, nachdem Chimaev zuvor angekündigt hatte, ihn notfalls auch auf der Straße anzugreifen. Strickland nutzte die ausbleibende Reaktion, um den Titelträger öffentlich anzugehen und dessen Auftreten als leere Drohkulisse darzustellen.

Sportlich ist der Kampf für das Mittelgewicht von erheblicher Bedeutung. Gewinnt Chimaev, festigt er seine Stellung als möglicher Fixpunkt einer Division, die in den vergangenen Jahren mehrfach an der Spitze wechselte. Siegt Strickland, wäre die Titelgeschichte sofort wieder offen – mit Blick auf Namen wie Dricus du Plessis oder auch eine weitere Top-Ansetzung für Israel Adesanya. Beide müssen etwas beweisen: Chimaev seine Stabilität als Champion gegen einen zähen, mental widerstandsfähigen Gegner, Strickland die Wirksamkeit seines druckvollen Jab-Stils gegen einen physisch dominanten Finisher.

Der Hauptkampf beginnt für die DACH-Region voraussichtlich in den frühen Morgenstunden am 10. Mai gegen 6.00 Uhr MESZ. Übertragen wird das Event in Deutschland, Österreich und der Schweiz aller Voraussicht nach über DAZN beziehungsweise den UFC Fight Pass.

Bis zum Kampfabend dürfte der Ton kaum milder werden. Entscheidend ist nun, ob die Feindseligkeit ein Social-Media-Thema bleibt – oder in Newark den Charakter des Titelkampfs prägt.

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