Ein künftiger UFC-Abend in Spanien könnte seinen Wunsch-Schauplatz bereits gefunden haben. Nach WOW 29 in Valencia erklärte UFC-Leichtgewichtschampion Ilia Topuria, dass Madrids Santiago Bernabeu für eine große UFC-Veranstaltung in seinem Heimatland die ideale Arena wäre. Damit würde die Organisation einen der größten Sportmärkte Europas mit einem ihrer derzeit stärksten internationalen Zugpferde verbinden.
Topuria stellte klar, dass es sich nicht nur um eine lose Idee handelt. Ein Auftritt im Bernabeu sei für ihn ein reizvolles Ziel, weil das Stadion aus seiner Sicht den perfekten Rahmen für ein UFC-Event bieten würde. Gleichzeitig betonte er, dass es bislang keine Garantie für eine Umsetzung gibt.
Der Vorstoß kommt zu einem passenden Zeitpunkt. Topuria hat sich zu einem der wichtigsten Namen im UFC-Kader entwickelt, und ein Stadion-Event in Spanien wäre ein starkes Signal — sportlich wie wirtschaftlich. Für europäische Fans ist der Fall besonders relevant: Topuria gehört zu den wenigen Champions mit enger Verbindung zum europäischen Markt, und genau deshalb hätte eine Madrid-Card auch für den Kontinent Symbolkraft.
Sportlich steht ebenfalls viel auf dem Spiel. Topuria hatte bereits in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er seine UFC-Karriere nicht beenden will, ohne in Spanien gekämpft zu haben. Sollte die UFC ein Pay-per-View-Event um ihn in Madrid aufbauen, ginge es deshalb kaum nur um Atmosphäre. Wahrscheinlicher wäre ein Titelkampf mit direkter Bedeutung für die Leichtgewichtsdivision und die Frage, wer sich als nächster Herausforderer positioniert.
Hinzu kommt der Faktor Bühne. Das Bernabeu zählt zu den bekanntesten Stadien der Welt. Eine UFC-Veranstaltung dort würde dem Event sofort internationales Gewicht verleihen. Nun liegt der Ball bei der UFC: Erkennt die Liga dieselbe Chance, könnte aus Topurias Vision schon in absehbarer Zeit ein Großereignis werden.