Adesanya vs. Pyfer bei UFC Fight Night 271: Bitterer Rückschlag für den Ex-Champion in Seattle

Dmitriy Kel 29. März 2026 06:49

Bei UFC Fight Night 271 in Seattle trafen in der Nacht zu Sonntag, 30. März, Ex-Champion Israel Adesanya und der aufstrebende Joe Pyfer im Mittelgewicht aufeinander. Für die Division war der Hauptkampf richtungsweisend, weil sich hinter der Spitze ein Generationenwechsel immer deutlicher abzeichnet.

Bei UFC Fight Night 271 in Seattle hat Joe Pyfer dem früheren Mittelgewichts-Champion Israel Adesanya die nächste schwere Niederlage zugefügt. Pyfer stoppte den Neuseeländer am Samstagabend in Washington im Hauptkampf nach 4:18 Minuten der zweiten Runde per TKO und setzte damit das sportlich wichtigste Ausrufezeichen seiner bisherigen UFC-Laufbahn.

Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz begann der Hauptkampf voraussichtlich gegen 6.00 Uhr MESZ. Übertragen wurde das Event in der DACH-Region über DAZN, womit die Fight Night auch für europäische Zuschauer trotz der späten Uhrzeit gut zugänglich war.

Sportlich ist die Niederlage für Adesanya gravierend. Im Mittelgewicht drängen jüngere, physisch starke Namen nach vorn, und genau in dieses Bild passt Pyfer nun perfekt. Der Amerikaner bekam mit Adesanya den bekanntesten Namen seiner Karriere vor sich und nutzte die Bühne konsequent. Für die Rangordnung bedeutet das: Pyfer kann nun berechtigt einen Gegner aus der erweiterten Spitze fordern, während Adesanya seinen Platz im Titelrennen vorerst verloren haben dürfte.

Auch aus europäischer Sicht hat das Ergebnis Gewicht. Adesanya ist in Europa seit Jahren ein fester Bezugspunkt für UFC-Fans, weil viele große Übertragungen seiner Titelkämpfe den internationalen Kalender geprägt haben. Wenn ein Ex-Champion dieses Formats deutlich verliert, verändert das den Blick auf die gesamte Gewichtsklasse.

Im Co-Main-Event besiegte Alexa Grasso Maycee Barber schon in Runde eins nach 2:42 Minuten. Michael Chiesa gewann per Rear-Naked Choke gegen Niko Price, Lerone Douglas knockte Julian Erosa aus. Zudem siegten unter anderem Yousri Belgaroui, Terrance McKinney, Tofiq Musayev, Lance Gibson, Tyrell Fortune und Casey O’Neill.

Der Ausblick ist klar: Pyfer hat sich für einen großen Mittelgewichts-Kampf empfohlen. Bei Adesanya stellt sich dagegen dringender denn je die Frage, ob der frühere Champion noch einmal glaubhaft Richtung Titel angreifen kann.

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