Tyson Fury gegen Arslanbek Makhmudov in London: Warum der Ex-Weltmeister trotz Familienstreit nicht loslassen kann

Dmitriy Kel 8. April 2026 09:00

Vor seinem geplanten Kampf gegen Arslanbek Makhmudov am 11. April in London hat Tyson Fury scharf, aber nachvollziehbar auf die öffentliche Kritik seines Vaters John Fury reagiert. Der frühere Schwergewichts-Weltmeister macht klar, dass ihn der Boxsport trotz mehrerer Rücktrittsversuche weiter fest im Griff hat.

Kurz vor Tyson Furys angesetztem Duell mit Arslanbek Makhmudov am 11. April in London rückt nicht nur der sportliche Aspekt in den Fokus, sondern auch der offene Konflikt mit seinem Vater John Fury. Für den Briten ist das Thema Rücktritt erneut präsent. Zugleich zeigt der Fall, wie schwer Topstars im Schwergewicht den endgültigen Abschied finden, weil wirtschaftlicher Druck, öffentliche Erwartung und sportliche Identität eng miteinander verbunden sind.

Fury betonte, dass er die Haltung seines Vaters versteht, den Schritt weg vom Ring aber weiterhin nicht gehen kann. Nach seinen Worten gebe es im Boxen keinen klaren Endpunkt. Er verwies dabei auf frühere Generationen, in denen Legenden wie George Foreman oder Archie Moore noch in höherem Alter auf Spitzenniveau antraten. Für ihn sei Boxen keine Phase, sondern der prägende Teil seines gesamten Lebens.

Damit wird auch deutlich, was auf dem Spiel steht. Fury muss nach mehreren Wendungen in seiner Karriere beweisen, dass eine weitere Rückkehr sportlich mehr ist als nur ein prominentes Comeback. Gegen Makhmudov geht es um Glaubwürdigkeit im Schwergewicht und um die Frage, ob Fury sich noch einmal in Richtung großer Bühne arbeiten kann. Für europäische Fans ist das Duell besonders relevant, weil London als einer der wichtigsten Standorte des Schwergewichts gilt und Fury in Großbritannien seit Jahren zu den prägendsten Namen des Sports zählt.

Eine offizielle DACH-Übertragung und die genaue Startzeit des Hauptkampfes wurden bislang nicht bestätigt. Der Hauptkampf dürfte am späten Abend Ortszeit angesetzt werden. Sollte das Event wie bei vielen britischen Boxabenden üblich laufen, wäre in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer Ausstrahlung über einen internationalen Streaming-Anbieter oder PPV-Partner zu rechnen. Eine Bestätigung steht noch aus.

Fury schilderte zudem, dass der Streit mit seinem Vater längst auch die Familie belaste. Gerade deshalb wird der Auftritt in London mehr als ein normaler Kampfabend: Er ist ein Test dafür, ob Fury sportlich und persönlich wieder Kontrolle gewinnt. Als Nächstes dürfte vor allem die Frage im Raum stehen, ob auf Makhmudov tatsächlich ein größerer Name folgt.

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