Tyson Fury gegen Anthony Joshua nach Daniel Dubois vs. Fabio Wardley: Warum Furys Kritik jetzt besonders hart trifft

Dmitriy Kel 11. Mai 2026 21:00

Nach Daniel Dubois’ Sieg gegen Fabio Wardley in Manchester hat Tyson Fury die Debatte um Anthony Joshua erneut angeheizt. Der frühere Weltmeister nutzt den WBO-Triumph von Dubois, um Joshuas Nehmerqualitäten offen infrage zu stellen.

Nach dem WBO-Titelkampf zwischen Daniel Dubois und Fabio Wardley am 9. Mai in Manchester hat sich Tyson Fury mit deutlichen Worten zu Wort gemeldet. Im Zentrum seiner Kritik steht einmal mehr Anthony Joshua, den Fury nach Dubois’ jüngsten Erfolgen als besonders anfällig darstellt. Für den britischen Schwergewichtsboxsport ist das brisant, weil damit drei der wichtigsten Namen der Szene direkt miteinander verknüpft werden.

Dubois stoppte Wardley und sicherte sich damit einen weiteren großen Sieg in einer Phase, in der das Schwergewicht nach der Ära der unumstrittenen Dominanz von Oleksandr Usyk neu sortiert wird. Aus europäischer Sicht ist das besonders relevant: Mit Usyk, Fury, Joshua und Dubois prägen fast ausschließlich in Europa etablierte Namen die Königsklasse. Gerade für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt die Entwicklung deshalb von hoher Bedeutung, auch wenn konkrete Übertragungsdaten für einen möglichen nächsten Kampf noch nicht feststehen.

Fury argumentiert vor allem über den Vergleich der Kampfausgänge. Dubois besiegte zuletzt Jarrell Miller, Filip Hrgovic und nun Wardley, ohne dass diese vor dem Abbruch mehrfach zu Boden gingen. Gegen Usyk landete Dubois ebenfalls harte Treffer, erzielte aber keinen regulären Knockdown. Joshua dagegen musste gegen Dubois gleich mehrfach runter. Genau diesen Kontrast nutzt Fury, um Joshuas Widerstandsfähigkeit öffentlich anzugreifen.

Sportlich ist der Punkt deshalb heikel, weil Joshua nach wie vor auf einen weiteren Titelanlauf schielt, während Dubois sich mit jedem Sieg vom gefährlichen Herausforderer zur möglichen Schlüsselfigur der Gewichtsklasse entwickelt. Auf dem Spiel steht also die nächste Machtordnung im Schwergewicht: Dubois drängt Richtung Superfight, Joshua muss beweisen, dass er gegen Top-Puncher weiter zur Spitze gehört.

Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob aus Furys Stichelei nur das übliche verbale Vorgeplänkel wird oder ob daraus die Basis für den nächsten großen Schwergewichtsblockbuster entsteht.

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