Fury vs. Makhmudov in London: Joshua-Kampf bleibt der eigentliche Maßstab

Dmitriy Kel 7. April 2026 17:00

Für Tyson Fury geht es am 11. April in London gegen Arslanbek Makhmudov zurück in den Ring. Doch über dem Hauptkampf der Netflix-Boxgala schwebt schon jetzt die viel größere Frage: Kommt danach endlich Anthony Joshua?

Am 11. April trifft Tyson Fury in London im Hauptkampf eines über Netflix ausgestrahlten Boxabends auf Arslanbek Makhmudov. Für den früheren Schwergewichts-Weltmeister ist es der nächste Schritt Richtung Rückkehr an die Spitze – und zugleich die Bühne für ein Thema, das den britischen Boxsport seit Jahren begleitet: ein mögliches Duell mit Anthony Joshua.

Für europäische Fans ist die Ansetzung besonders relevant, weil mit Fury einer der prägendsten Schwergewichtler Großbritanniens wieder in London boxt. Gerade im Vereinigten Königreich und in der DACH-Region bleibt das Interesse an einem späteren Fight gegen Joshua enorm, weil diese Paarung trotz jahrelanger Gespräche nie im richtigen Moment zustande kam.

Sportlich ist Makhmudov dabei weit mehr als ein Pflichttermin. Der schlagstarke Schwergewichtler kann mit einem Sieg die gesamte Planung sprengen und sich mit einem Abend in die erste Reihe der Gewichtsklasse katapultieren. Fury wiederum muss zeigen, dass er nicht nur als Name zieht, sondern gegen einen physisch starken Gegner noch immer das Tempo, die Kontrolle und die Ringübersicht eines Topmanns mitbringt.

Genau darin liegt der Kern dieses Kampfs. Ein überzeugender Sieg würde den Druck auf alle Beteiligten erhöhen, das Duell mit Joshua endlich zu finalisieren. Eine wacklige Vorstellung dagegen würde den Reiz dieser Paarung verändern: weg vom überfälligen Generationenduell, hin zur Frage, ob Fury auf höchstem Niveau noch verlässlich genug ist.

Eine bestätigte Startzeit für den Hauptkampf liegt bislang nicht vor. In Europa dürfte Fury vs. Makhmudov voraussichtlich am späten Abend beginnen; in Deutschland, Österreich und der Schweiz soll das Event über Netflix verfügbar sein. Nach London wird deshalb vor allem eines zählen: Siegt Fury klar, dürfte der Ruf nach Joshua lauter werden als je zuvor.

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