Fury vs. Joshua in London: Warum der Mega-Fight 2026 für beide alles verändert

Dmitriy Kel 29. April 2026 10:02

Der lang erwartete Schwergewichts-Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua ist offiziell vereinbart. Auch Oleksandr Usyks früherer Promoter Alexander Krassyuk hat sich inzwischen zum Duell geäußert.

Der britische Schwergewichtsklassiker nimmt Gestalt an: Tyson Fury und Anthony Joshua sollen im vierten Quartal 2026 in London aufeinandertreffen. Damit bekommt der britische Boxsport sein größtes mögliches Duell auf heimischem Boden – zu einem Zeitpunkt, an dem es für beide längst nicht mehr nur um Gürtel, sondern vor allem um Vermächtnis geht.

Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Duell auch deshalb relevant, weil Kämpfe dieser Größenordnung den europäischen Boxkalender prägen und sportlich direkte Folgen für die internationale Schwergewichtsszene haben. Eine genaue Startzeit steht noch nicht fest. Sollte der Kampf wie erwartet in Großbritannien stattfinden, dürfte der Hauptkampf voraussichtlich in der Nacht laufen. Informationen zur Übertragung in der DACH-Region sind bislang offen.

Alexander Krassyuk, der frühere Promoter von Oleksandr Usyk, sieht die Begegnung als nahezu ausgeglichen – mit leichten Vorteilen für Joshua. Diese Einschätzung ist nachvollziehbar. Joshua boxt inzwischen kontrollierter, geradliniger und ökonomischer als noch in früheren Phasen seiner Karriere. Fury bringt dagegen weiter seine Reichweite, sein Rhythmusgefühl und seine taktische Flexibilität ein. Genau daraus entsteht die Spannung dieses Duells.

Sportlich steht viel auf dem Spiel. Fury könnte seinen Status als prägende britische Schwergewichtsfigur seiner Generation festigen. Joshua wiederum hätte mit einem Sieg die Chance, sich erneut im Zentrum der Weltspitze zu positionieren. Gerade nach den jüngsten Verschiebungen an der Spitze der Gewichtsklasse würde ein Erfolg die Debatte um die nächsten Titelchancen sofort neu öffnen.

Die Vorgeschichte erhöht den Reiz zusätzlich. Über Jahre scheiterten Verhandlungen, Termine platzten, Prioritäten änderten sich. Nun ist der Kampf vertraglich fixiert. Als Nächstes werden offizielles Datum, Arena und Vermarktung erwartet – und genau dort beginnt der öffentliche Teil dieses lange aufgeschobenen Duells erst richtig.

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