Wilder vs. Joshua bei O2 Arena: Neuer Druck auf den Mega-Fight

Dmitriy Kel 5. April 2026 20:51

Nach seinem Arbeitssieg gegen Derek Chisora hat Deontay Wilder in der Londoner O2 Arena sofort Anthony Joshua ins Visier genommen. Der frühere WBC-Champion suchte direkt den Weg zu Joshua und forderte den lange diskutierten Schwergewichtskampf öffentlich ein.

Kaum war der Punktsieg über Derek Chisora offiziell, rückte in der O2 Arena am 4. April sofort ein anderes Thema in den Mittelpunkt: Deontay Wilder forderte Anthony Joshua direkt in London heraus. Der US-Amerikaner tat das vor britischem Publikum und an einem Ort, der seit Jahren als möglicher Schauplatz für einen der größten Schwergewichtskämpfe der Gegenwart gilt.

Laut talkSPORT sagte Wilder über Joshua: „Er hat Angst. Lasst es uns möglich machen. Entweder kämpf oder sei still, Baby. Ich bin bereit und wieder in Form. Ein gesunder Wilder ist ein gefährlicher Wilder. Ich kämpfe überall auf der Welt gegen ihn.“

Sportlich war Wilders Erfolg gegen Chisora kein Selbstläufer. Er gewann per Split Decision, obwohl er zwei Niederschläge erzielte. Genau das macht den Auftritt interessant: Wilder blieb als Puncher gefährlich, musste aber über die Distanz deutlich mehr arbeiten als in seinen besten Phasen. Für Joshua ist das ein wichtiger Hinweis, denn der Brite würde gegen Wilder nicht nur Explosivität, sondern auch dessen aktuelles Tempo und seine Kondition testen.

Für europäische Fans ist das Duell ohnehin hochrelevant. Joshua ist eine der prägendsten Figuren des britischen Boxens, und ein möglicher Kampf in London, Saudi-Arabien oder einem anderen großen Markt würde auch in der DACH-Region enorme Aufmerksamkeit erzeugen. Auf dem Spiel steht mehr als Prestige: Der Sieger würde sich im Schwergewicht sofort wieder in eine Top-Position für einen WM-Kampf bringen, der Verlierer hätte im Titelrennen deutlich schlechtere Karten.

Die Rivalität begleitet die Szene seit Jahren, weil Verhandlungen immer wieder scheiterten und beide Lager sich öffentlich provozierten. Nun liegt der nächste Schritt bei Joshuas Team. Entscheidend wird sein, ob aus dem Arena-Moment endlich belastbare Gespräche und am Ende ein unterschriftsreifer Vertrag werden.

var _paq = window._paq = window._paq || []; _paq.push(['trackPageView']); _paq.push(['enableLinkTracking']); (function() { var u="//mm.magnet.kiev.ua/"; _paq.push(['setTrackerUrl', u+'matomo.php']); _paq.push(['setSiteId', '1']); var d=document, g=d.createElement('script'), s=d.getElementsByTagName('script')[0]; g.async=true; g.src=u+'matomo.js'; s.parentNode.insertBefore(g,s); })(); window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config', 'G-DPZJLB78XY');