Wilder gegen Chisora bei The O2: Knappes Urteil hält die Tür zur Spitze nur einen Spalt offen

Dmitriy Kel 6. April 2026 15:12

Deontay Wilder hat am Samstagabend in der Londoner O2 Arena Derek Chisora nach Punkten bezwungen. Der Sieg des früheren WBC-Champions bringt zwar einen Eintrag in die Bilanz, beantwortet sportlich aber nur einen Teil der offenen Fragen im Schwergewicht.

Im Hauptkampf der Boxveranstaltung in der O2 Arena in London setzte sich Deontay Wilder am Samstagabend per Split Decision gegen Derek Chisora durch. Für den Ex-Weltmeister war es ein Pflichtsieg in England, ausgerechnet auf einem Markt, auf dem große Schwergewichtsduelle seit Jahren besonders aufmerksam verfolgt werden.

Aus europäischer Sicht war das Duell auch deshalb relevant, weil Chisora in Großbritannien seit Jahren eine feste Größe ist und Wilder mit einem Auswärtssieg seine Position im internationalen Schwergewicht untermauern wollte. Auf dem Spiel stand vor allem Wilders Anschluss an die Spitzengruppe um Oleksandr Usyk, Tyson Fury und Anthony Joshua. Ein dominanter Auftritt hätte sofort neue Forderungen nach einem großen nächsten Kampf ausgelöst. So bleibt vorerst eher die Erkenntnis, dass er weiter mitreden darf.

Promoter Eddie Hearn bewertete den Auftritt nüchtern. Wilder habe besser gewirkt als in einigen seiner jüngeren Kämpfe, sagte Hearn bei Fight Hub TV, wirklich überzeugt habe ihn die Leistung jedoch nicht. Zugleich hob Hearn hervor, dass Chisora trotz seines Alters ein unangenehmer Gegner bleibe, der jeden Kampf zäh und körperlich mache.

Genau dieses Bild zeigte sich auch im Ring. Wilder fand nicht durchgehend zu seiner gefürchteten Klarheit, brachte aber genug saubere Aktionen ins Ziel, um sich den knappen Sieg zu sichern. Chisora hielt mit Druck, Härte und hoher Leidensfähigkeit dagegen und bestätigte erneut seinen Ruf als Prüfstein für namhafte Schwergewichtler.

Auch zur Zukunft des Briten äußerte sich Hearn deutlich und sprach sich für einen Rücktritt aus, betonte aber, dass diese Entscheidung allein bei Chisora liege. In den kommenden Wochen wird sich daher vor allem zeigen, ob Wilder diesen Erfolg in einen weiteren großen Schwergewichtskampf ummünzen kann – und ob Chisora noch einmal zurückkehrt.

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