Joshua und Usyk: Warum das gemeinsame Training AJs nächsten Schritt im Schwergewicht prägen könnte

Dmitriy Kel 30. März 2026 22:00

Lawrence Okolie bewertet Anthony Joshuas Entscheidung positiv, ausgerechnet mit Ex-Rivale Oleksandr Usyk zu trainieren. Der frühere Weltmeister sieht darin einen klugen Schritt für Joshuas nächsten Anlauf im Schwergewicht.

Im Schwergewicht sorgt derzeit weniger ein offizieller Kampf als vielmehr eine ungewöhnliche Trainingskonstellation für Aufmerksamkeit: Anthony Joshua arbeitet mit Oleksandr Usyk zusammen. Bekannt wurde das in diesen Tagen aus Usyks Umfeld, Okolie lobte den Schritt öffentlich – und für europäische Fans ist das auch deshalb relevant, weil mit Joshua und Usyk zwei der prägenden Schwergewichte der vergangenen Jahre aus dem britisch-europäischen Boxmarkt stammen.

Lawrence Okolie hält die Zusammenarbeit für sportlich sinnvoll. Nach zwei Niederlagen gegen Usyk könne Joshua daraus vor allem lernen, statt die Duelle als mentale Last mitzuschleppen. Genau darin liegt der Kern: Joshua bekommt direkten Einblick in einen Stil, der nicht auf reine Physis setzt, sondern auf Winkel, Beinarbeit und permanente taktische Anpassung.

Für Joshua ist das mehr als eine Ergänzung im Trainingsplan. Der frühere Weltmeister muss beweisen, dass er sich gegen bewegliche, technisch starke Gegner weiterentwickeln kann. Gerade in seinen letzten großen Kämpfen wurde sichtbar, dass ihm Gegner Probleme bereiten, die seinen Rhythmus brechen und ihn zu häufigen Anpassungen zwingen.

Auch für die Gewichtsklasse hat das Signalwirkung. Usyk hält aktuell mehrere große Titel, Joshua sucht den Weg zurück in die Spitzengruppe. Kommt er nach dieser Phase variabler und stabiler zurück, eröffnet das neue Optionen für einen weiteren Titelanlauf gegen die Elite des Schwergewichts. Bleibt die Entwicklung aus, werden die Zweifel an seiner Rückkehr auf Topniveau lauter.

Okolie bezeichnete Usyks Schule als grundlegend anders – und genau das macht den Schritt interessant. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob aus einem bemerkenswerten Trainingsbild ein echter sportlicher Vorteil wird. Der nächste Joshua-Auftritt dürfte deshalb besonders genau beobachtet werden.

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