Eddie Hearn skizziert Anthony Joshuas nächsten Kampf: Fabio Wardley, Daniel Dubois und Tyson Fury im Blick

Dmitriy Kel 27. März 2026 09:00

Anthony Joshua könnte schon in diesem Sommer in den Ring zurückkehren, und Promoter Eddie Hearn sagt, dass dem früheren vereinigten Schwergewichts-Champion große Optionen nicht ausgehen.

Anthony Joshua soll im Sommer zurückkehren. Eddie Hearn nennt Fabio Wardley und Daniel Dubois als die realistischsten Gegner für den früheren vereinigten Schwergewichts-Weltmeister. Gleichzeitig betont Hearn, dass ein lange diskutierter Kampf gegen Tyson Fury sportlich und wirtschaftlich weiter die größte Wucht im Boxen hätte – auch wenn dafür zunächst Furys eigene Situation geklärt sein muss.

Nach Hearns Darstellung könnte Joshua entweder gegen Wardley um eine Version eines Schwergewichtstitels antreten oder ein zweites Duell mit Dubois bestreiten. Damit stehen zwei deutlich unterschiedliche Wege im Raum: auf der einen Seite Wardley als aufstrebender britischer Schwergewichtler auf der Suche nach dem endgültigen Durchbruch, auf der anderen Dubois als etablierte Gefahr, die sofort Relevanz und Brisanz mitbringt. Für die Gewichtsklasse ist die Entscheidung bedeutsam. Ein Sieg über Wardley könnte Joshua in Richtung Gürtel und zurück ins direkte Titelgeschehen führen, während ein Rückkampf gegen Dubois als riskanter Schritt gegen einen der härtesten Puncher der Division verkauft würde.

Aus Sicht des amerikanischen Boxmarkts bleibt der mögliche Kampf gegen Fury das alles überlagernde Szenario. Trotz voller Titelkonstellationen, Pflichtherausforderern und ständiger Spekulationen über andere Paarungen wäre Joshua gegen Fury weiterhin das Duell, das Fans in den USA sofort als größtes noch mögliches Schwergewichts-Event erkennen würden. Deshalb rahmt Hearn dieses Matchup weiter als den wichtigsten Kampf des Sports ein.

Für Joshua geht es im nächsten Auftritt um mehr als nur einen Sieg. Mit 35 kämpft er nicht mehr bloß, um aktiv zu bleiben. Er muss zeigen, dass er noch immer ein legitimer Spitzenmann im Schwergewicht ist und noch einen echten Anlauf auf die Weltspitze in sich hat. Der Druck ist real, weil inzwischen jeder Auftritt mitentscheidet, ob er als erneuerter Herausforderer oder als Star wahrgenommen wird, der vor allem von früheren Erfolgen lebt.

Joshua bestritt seinen letzten Kampf im Dezember, als er Jake Paul k.o. schlug. Der nächste Gegner wird deutlich mehr darüber verraten, wo er wirklich steht – und ob der Weg am Ende doch noch zu Fury führt.

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