Oleksandr Usyk kündigt Karriereende an: Schwergewichts-Champion vor der Schlussphase

Dmitriy Kel 16. April 2026 17:05

Oleksandr Usyk, WBA-, WBC- und IBF-Weltmeister im Schwergewicht, hat erneut deutlich gemacht, dass das Ende seiner Profilaufbahn näher rückt.

Das Ende seiner Karriere rückt für Oleksandr Usyk sichtbar näher. Der vereinte Schwergewichts-Weltmeister sagte im Gespräch mit Daily Mail Boxing, dass der Rücktritt für ihn keine ferne Vorstellung mehr sei, sondern ein realistischer nächster Schritt in der wohl letzten Phase einer der erfolgreichsten Laufbahnen im Boxsport.

„Vor drei Tagen habe ich über dieses Datum nachgedacht: was ich sagen werde und wie ich es sagen werde. Hört zu, es ist nah. Im Moment genieße ich wirklich, was ich tue. Werde ich emotional, wenn ich daran denke? Nein. Ich halte mein Herz warm und meinen Kopf kühl“, sagte Usyk im Interview mit dem YouTube-Kanal Daily Mail Boxing.

Trotz des nahenden Endes ist beim 39-Jährigen keine Spur von Nachlassen zu erkennen. Usyk hat mehrfach betont, dass er noch drei Kämpfe bestreiten will, bevor er seine Karriere offiziell beendet. Damit gewinnt jeder seiner nächsten Auftritte zusätzlich an Bedeutung. Für das Schwergewicht heißt das auch: Sobald Usyk abtritt, dürfte sich die Titelkonstellation schnell verändern und einer neuen Generation von Herausforderern die Tür öffnen.

Dem Bericht zufolge soll der erste Kampf dieser Abschiedsphase am 23. Mai gegen Kickbox-Legende Rico Verhoeven stattfinden – in einer außergewöhnlichen Kulisse nahe den Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Das Duell sticht nicht nur wegen des Austragungsorts heraus, sondern auch wegen der Konstellation: Einer der technisch stärksten Boxweltmeister trifft auf einen prominenten Kampfsportstar aus einer anderen Disziplin.

Usyks Vermächtnis ist nach großen Siegen gegen Anthony Joshua und Tyson Fury bereits gefestigt. Dennoch werden seine verbleibenden Kämpfe mitentscheiden, wie sein letzter Karriereabschnitt in Erinnerung bleiben wird. Ob er noch weitere große Namen bezwingt oder vor allem seinen Zeitplan konsequent umsetzt – im Mittelpunkt steht nun weniger die Frage, wie lange er an der Spitze bleiben kann, sondern wie er den Sport verlassen will.

Die Uhr in Usyks Karriere tickt also hörbar. Sein nächster Auftritt wird deshalb nicht nur am Ergebnis gemessen werden, sondern auch daran, welche Hinweise er auf seine letzten Schritte im Profiboxen gibt.

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