Arman Tsarukyan hat verraten, welche wichtigste Erkenntnis er aus seiner Niederlage gegen UFC-Leichtgewichtschampion Islam Makhachev mitgenommen hat.
Arman Tsarukyan blickt noch immer mit klarem Blick auf sein Duell mit Islam Makhachev zurück. Der heutige Top-Leichtgewichtler erinnerte daran, dass die Niederlage gegen den späteren UFC-Champion im Jahr 2019 für ihn vor allem eine zentrale Lehre hatte: Selbstvertrauen darf nie in Selbstüberschätzung umschlagen.
Tsarukyan erklärte, dass man einen Gegner niemals unterschätzen dürfe und im Kampf jederzeit mit allem rechnen müsse. Genau deshalb habe er sich damals konsequent vorbereitet und den Gewichtsschnitt wie geplant durchgezogen. Für europäische Fans ist das Duell besonders interessant, weil Tsarukyan als Kämpfer mit armenischen Wurzeln in der Region große Aufmerksamkeit genießt und sportlich seit Jahren als ernsthafte Größe im UFC-Leichtgewicht wahrgenommen wird.
Zur Erinnerung: Das Aufeinandertreffen von Makhachev und Tsarukyan fand 2019 statt. Über drei Runden entwickelte sich ein intensiver, technisch anspruchsvoller Kampf, an dessen Ende Makhachev einstimmig nach Punkten gewann. Rückblickend gilt das Duell als wichtiger Gradmesser für beide Athleten, weil schon damals sichtbar wurde, dass Tsarukyan zur erweiterten Spitze der Division gehören kann.
Für die Gewichtsklasse bleibt diese Geschichte relevant. Makhachev setzte seinen Aufstieg zum Titelträger fort, während Tsarukyan weiter an seiner Position im Rennen um eine erneute Chance gegen die Elite arbeitete. Gerade im Leichtgewicht, das seit Jahren als eine der tiefsten UFC-Divisionen gilt, entscheidet oft genau diese Lernfähigkeit über den nächsten Schritt Richtung Titelkampf.
Der Blick nach vorn ist deshalb klar: Sollte Tsarukyan seinen Status weiter festigen, bleibt ein weiteres Spitzenduell gegen die absolute Topklasse nur eine Frage der Zeit.