Tsarukyan kritisiert UFC-Matchmaking: Warum bekommen Veteranen wie Gaethje und Oliveira weiter Chancen?

Dmitriy Kel 31. März 2026 11:02

Arman Tsarukyan, die Nummer 2 im UFC-Leichtgewicht, hat die Matchmaking-Philosophie der Organisation scharf kritisiert. Aus seiner Sicht erhalten ältere Topkämpfer weiter große Chancen, während jüngere Herausforderer ins Abseits geraten.

Arman Tsarukyan macht keinen Hehl daraus, dass er mit der aktuellen Entwicklung im UFC-Leichtgewicht unzufrieden ist. Im Gespräch mit dem langjährigen MMA-Journalisten Ariel Helwani stellte der auf Rang zwei geführte Contender offen infrage, warum etablierte Namen wie Justin Gaethje und Charles Oliveira weiterhin prominente Optionen erhalten, während aufstrebende Kämpfer warten müssen.

Tsarukyan formulierte seine Kritik deutlich. Er verstehe nicht, warum „ältere Jungs“ wie Gaethje und Oliveira immer wieder Chancen bekämen. Aus seiner Sicht braucht die Gewichtsklasse frische Namen, und Kämpfer, die zuletzt in die Top 10 oder Top 15 vorgedrungen sind, sollten Gelegenheiten gegen Gegner aus den Top 5 erhalten.

Der Zeitpunkt seiner Kritik ist bemerkenswert, denn das Leichtgewicht zählt weiter zu den am dichtesten besetzten und wirtschaftlich wichtigsten Divisionen der UFC. Aus Sicht vieler Fans in den USA bleiben Gaethje und Oliveira wegen ihres spektakulären Kampfstils und ihrer Erfolge große Zugpferde. Tsarukyans Vorstoß greift damit eine zentrale Debatte im MMA auf: Soll die UFC verdiente Stars bevorzugen oder den Generationswechsel schneller vorantreiben?

Sportlich hat Tsarukyan jedenfalls gute Argumente. In seinem bislang letzten Auftritt im vergangenen November besiegte er den Neuseeländer Dan Hooker eindrucksvoll durch Submission und festigte damit seine Position im Rennen um den nächsten Titelkampf. Gerade im Leichtgewicht, wo sich regelmäßig ein Stau an Spitzenkämpfern bildet, sollen solche Siege eigentlich den Unterschied machen.

Entscheidend ist nun, wie die UFC reagiert. Setzt die Organisation weiter auf bekannte Veteranen, könnte Tsarukyan trotz sportlicher Argumente hinter Namen mit größerer Strahlkraft zurückbleiben. Bewertet die UFC dagegen vor allem Leistung, gehört er zu den klarsten frischen Herausforderern der Division. Seine Aussagen erhöhen damit den Druck auf ein Titelbild, das ohnehin immer unübersichtlicher wird.

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