Paulo Costa vs. Khamzat Chimaev bei UFC 328: Nach Stricklands Coup eskaliert der verbale Schlagabtausch

Dmitriy Kel 12. Mai 2026 14:00

Nach UFC 328 hat Paulo Costa Khamzat Chimaev scharf attackiert und dessen Zukunft an der Spitze des Mittelgewichts offen infrage gestellt.

Nach dem Titelkampf bei UFC 328 hat Paulo Costa öffentlich gegen Khamzat Chimaev nachgelegt. Am Wochenende verlor Chimaev im Hauptkampf gegen Sean Strickland per Split Decision den Mittelgewichtsgürtel und kassierte damit die erste Niederlage seiner Profikarriere. Für die UFC ist das mehr als nur ein Titelwechsel: Die 84-Kilo-Klasse ist auf einen Schlag wieder offen.

Costa nutzte die Situation sofort für eine Attacke auf X und stellte Chimaevs Comeback-Qualitäten infrage. Der Brasilianer knüpft damit an eine Rivalität an, die seit Jahren über Interviews, soziale Medien und gegenseitige Provokationen lebt, ohne dass es bislang zum direkten Duell kam. Genau deshalb hat seine Reaktion sportpolitisches Gewicht: Costa will sich im Rennen um die nächsten großen Kämpfe sichtbar halten.

Entscheidend ist nun, was diese Niederlage für das Mittelgewicht bedeutet. Strickland ist wieder ganz oben, während mit Dricus du Plessis, Israel Adesanya und Costa mehrere bekannte Namen auf ihre Chance lauern. Chimaev muss nachweisen, dass er nach einem engen Titelkampf taktisch nachjustieren und mental auf Topniveau zurückkommen kann. Costa wiederum braucht selbst einen Sieg gegen einen Spitzenmann, wenn er aus dem Provokateur-Status wieder in die echte Herausfordererrolle wechseln will.

Auch für Fans in Europa bleibt das relevant. Chimaev ist in Tschetschenien geboren, repräsentierte lange Schweden und hat dadurch eine starke Bekanntheit auf dem europäischen Markt. Seine Entwicklung wird in der DACH-Region besonders aufmerksam verfolgt. Eine offizielle Sendezeit für den nächsten Chimaev-Kampf gibt es noch nicht; UFC-Events laufen in Deutschland und Österreich in der Regel über DAZN, in der Schweiz je nach Rechtelage ebenfalls über DAZN oder den UFC Fight Pass.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Chimaev den Neustart einleitet oder ob UFC 328 tatsächlich der Abend war, an dem sich die Hierarchie im Mittelgewicht dauerhaft verschoben hat.

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