Makhachev vs. Topuria bei UFC 317: Warum der Superkampf kurzfristig scheiterte

Alexander Ormanji 25. März 2026 13:41

Der geplante Topkampf zwischen Islam Makhachev und Ilia Topuria für UFC 317 ist in dieser Woche noch vor einer offiziellen Verkündung geplatzt. Das sagte Makhachevs Manager Ali Abdelaziz und beschrieb, dass die Anfrage zunächst einging, der Kampf kurz darauf aber wieder vom Tisch war. Für europäische Fans wäre das Duell besonders relevant gewesen, weil Topuria als in Europa ausgebildeter Star in Spanien und Georgien enorme Aufmerksamkeit zieht.

Nach Darstellung von Abdelaziz kam es nicht einmal mehr zu einem direkten Austausch mit Makhachev, bevor die Verhandlungen beendet wurden. Gegenüber TMZ verwies der Manager darauf, wie schnell Gespräche im MMA an finanziellen Forderungen oder an den Rahmenbedingungen scheitern können. Einen konkreten Verantwortlichen nannte er nicht.

Sportlich hätte das Duell weit über eine normale Ansetzung hinausgewirkt. Makhachev steht für Kontrolle, Ruhe und Grappling auf Elite-Niveau. Topuria bringt dagegen Druck, Schlagkraft und Abschlussqualitäten mit, die ihn zu einem der gefährlichsten Offensivkämpfer im Kader machen. Damit stand ein Stilduell im Raum, das sofort Folgen für mehrere Gewichtsklassen gehabt hätte.

Genau das ist der entscheidende Punkt: Auf dem Spiel stünde nicht nur ein großer Name auf der Bilanz. Ein Sieg von Makhachev hätte seine Stellung im Titelrennen weiter gefestigt und mögliche Herausforderer auf Distanz gehalten. Ein Erfolg von Topuria hätte die Debatte um die pound-for-pound-Rangliste neu entfacht und seine Position als möglicher Titelträger in einer höheren Gewichtsklasse massiv gestärkt.

Eine offizielle Startzeit oder Übertragung für die DACH-Region gibt es nicht, weil der Kampf nicht finalisiert wurde. Nun liegt der Ball bei der UFC: Die Organisation muss entscheiden, ob Makhachev und Topuria später doch noch zusammengeführt werden oder ob beide in andere Richtungen marschieren.

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