Bei PFL Sioux Falls setzte sich Logan Storley am Freitagabend in Sioux Falls, South Dakota, klar nach Punkten gegen Florim Zendeli durch. Für die Liga kommt das Ergebnis zu einem wichtigen Zeitpunkt, weil das Weltergewicht nach belastbaren Namen für die nächste Spitzenpaarung sucht.
Im Hauptkampf von PFL Sioux Falls hat Logan Storley am Freitagabend in Sioux Falls, South Dakota, Florim Zendeli einstimmig besiegt. Die Punktrichter werteten den Weltergewichtskampf dreimal mit 30:25, ein Urteil, das die Kontrolle des früheren Bellator-Interimschampions treffend abbildete.
Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz war die Ansetzung trotz US-Schauplatz relevant: Zum einen, weil Zendeli als Gegner aus dem europäischen MMA-Umfeld zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugte, zum anderen, weil PFL im Weltergewicht weiterhin nach klaren Konturen sucht. Der Hauptkampf begann voraussichtlich in den frühen Morgenstunden gegen 5.00 Uhr MESZ. Je nach Rechtelage ist PFL in der DACH-Region üblicherweise über DAZN oder den offiziellen PFL-Streamingzugang zu sehen.
Sportlich ließ Storley kaum Zweifel aufkommen. Sein ringerisch geprägter Stil bestimmte Tempo, Positionen und Rundenverlauf. Genau das stand für ihn auf dem Spiel: gegen einen weniger etablierten Gegner keine Diskussion zuzulassen. Diese Aufgabe erfüllte er konsequent. Für Zendeli ging es dagegen darum, sich auf großer Bühne sofort als belastbare Alternative für kommende Topkämpfe zu empfehlen. Das gelang nicht.
Auch die restliche Hauptkarte brachte relevante Ergebnisse. Magomed Magomedov bezwang Leandro Higo nach Split Decision im Bantamgewicht. Im Schwergewicht stoppte Sergey Bilostenniy Renan Ferreira in Runde drei, Simeon Powell besiegte Emiliano Sordi ebenfalls per TKO in Durchgang drei. Dazu gewann Gadzhi Rabadanov gegen Alexander Chizhov nach Punkten in einem Catchweight-Duell bis 160 Pfund.
Die zentrale Folge dieses Abends: Storley hat seine Position gefestigt, mehr aber noch nicht. Nun muss PFL den nächsten Schritt sauber setzen. Nach einem derart klaren Sieg ergibt nur ein deutlich größeres Weltergewichts-Matchup Sinn.