Vor einem der meist erwarteten Schwergewichtskämpfe des Jahres hat sich der schwedische Contender Otto Wallin zum anstehenden Duell zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua geäußert.
Für das Schwergewicht steht ein Großereignis bevor: Tyson Fury und Anthony Joshua sollen laut Bestätigung ihrer Promoter im vierten Quartal 2024 gegeneinander antreten. Austragungsort und exaktes Datum sind noch nicht final kommuniziert, doch schon jetzt ist klar, dass der Kampf auch in Europa enorme Aufmerksamkeit erzeugen wird – nicht zuletzt, weil Duelle britischer Schwergewichte in der DACH-Region traditionell besonders stark verfolgt werden.
Wallin sieht Fury in der Favoritenrolle. Aus seiner Sicht bringt der „Gypsy King“ das variablere Gesamtpaket mit: bessere Beinarbeit, mehr Übersicht im Ring und die Fähigkeit, seinen Stil während des Kampfes anzupassen. Gleichzeitig warnt der Schwede davor, Joshua zu unterschätzen. Dessen Schnelligkeit, Explosivität und Schlaghärte reichen aus, um jeden Gegner im Schwergewicht in Schwierigkeiten zu bringen.
Für europäische Fans ist die Ansetzung auch deshalb relevant, weil mit Fury und Joshua zwei der bekanntesten britischen Boxer ihrer Generation aufeinandertreffen. Beide haben ihre größten Bühnen immer wieder in Großbritannien aufgebaut. Entsprechend dürfte das Event in den Abendstunden in Europa liegen. Der Hauptkampf beginnt voraussichtlich gegen 23.00 Uhr bis 0.00 Uhr MEZ beziehungsweise MESZ. Die Übertragung für Deutschland, Österreich und die Schweiz dürfte über DAZN oder einen PPV-Partner laufen, eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.
Sportlich steht viel auf dem Spiel. Ein Sieg von Fury würde seinen Anspruch auf die Spitzenposition der Gewichtsklasse weiter festigen. Gewinnt Joshua, wäre das Bild an der Spitze sofort neu sortiert und die Tür für weitere Titelkämpfe weit offen. Genau darin liegt die Spannung: Fury gilt als kompletterer Boxer, Joshua hat jedoch die Werkzeuge, um den Kampf mit wenigen klaren Treffern zu kippen.
In den kommenden Wochen richtet sich der Blick auf Trainingslager, Formkurve und offizielle Details zur Veranstaltung. Erst dann wird klarer, ob Joshua Fury tatsächlich in den offenen Schlagabtausch zwingen kann, den er für die Überraschung braucht.