Eddie Hearn und Dana White: Streit um möglichen Showkampf spitzt sich zu

Dmitriy Kel 20. April 2026 09:13

Mit scharfen Worten hat sich Eddie Hearn erneut zu Dana White geäußert. Der britische Boxpromoter behauptet, der UFC-Präsident ziehe sich aus einem möglichen Showkampf zurück, nachdem White die Idee zuvor selbst öffentlich befeuert hatte.

Hearn sagte, White könne ihn nicht erst herausfordern und anschließend die sportliche Relevanz eines solchen Duells infrage stellen. Aus seiner Sicht sei die Kritik an einem möglichen Aufeinandertreffen widersprüchlich, weil die Initiative ursprünglich von White gekommen sei.

Nach Hearns Darstellung hätte ein solcher Kampf durchaus als großes Event vermarktet werden können. Er verwies auf das kommerzielle Potenzial eines Hauptkampfs in einer großen Arena und zeigte sich überzeugt, dass ein Duell zwischen ihm und White sowohl in Großbritannien als auch in den USA auf erhebliches Interesse stoßen würde.

Besonders aus europäischer Sicht ist das Thema interessant, weil Hearn als Gesicht von Matchroom Boxing in Großbritannien und in der DACH-Region seit Jahren sehr präsent ist. Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz wäre ein solches Spektakel vor allem wegen Hearns Bekanntheit und seiner engen Verbindung zum europäischen Boxmarkt relevant.

Sportlich geht es dabei zwar nicht um Ranglisten oder Titel, wohl aber um öffentliche Wirkung und Medienmacht im Kampfsport. Der Schlagabtausch zeigt einmal mehr die Spannungen zwischen den Welten des Boxens und der UFC, die seit Jahren auch auf der Geschäftsebene um Aufmerksamkeit konkurrieren.

Ob aus den verbalen Attacken tatsächlich ein Event wird, bleibt offen. Wahrscheinlicher ist zunächst, dass der Konflikt über Interviews und soziale Medien weitergeführt wird.

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