Mayweather sieht von NBA-Einstieg in Las Vegas offenbar ab

Dmitriy Kel 31. März 2026 09:04

Ein Einstieg in die NBA scheint für Floyd Mayweather Jr. derzeit kein Thema mehr zu sein. Der frühere Box-Superstar erklärte öffentlich, dass ihn die Belastung eines Franchise-Besitzes inzwischen eher abschrecke als reize.

Mayweather war über Jahre immer wieder mit großen Investitionen in Las Vegas in Verbindung gebracht worden. Gerade deshalb sind seine Aussagen bemerkenswert, denn die Stadt gilt weiterhin als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für eine künftige NBA-Erweiterung. Nun macht der 50:0 ungeschlagene Ex-Champion deutlich, dass sich seine Sicht auf ein mögliches Engagement verändert hat.

Wie die Las Vegas Review-Journal berichtet, sagte Mayweather, dass er früher den Wunsch gehabt habe, ein NBA-Team zu besitzen. Inzwischen bezweifle er jedoch, ob sich dieser Schritt lohne. Aus seiner Sicht bringe die Rolle als Eigentümer erheblichen Stress mit sich. Er habe beobachtet, wie Besitzer zunächst glücklich wirkten, über die Jahre aber sichtbar unter der Verantwortung alterten.

Dass Mayweather seinen Namen gern mit großen Sport- und Businessprojekten verbindet, ist nicht neu. In Las Vegas prägte er über viele Jahre die moderne Kampfsportbühne wie kaum ein anderer. Ein Klub in einer der wichtigsten US-Profiligen wäre jedoch noch einmal eine andere Größenordnung gewesen – finanziell, strategisch und persönlich.

Mayweather beendete seine Profilaufbahn mit 50 Siegen aus 50 Kämpfen, davon 27 vorzeitig. Auch lange nach dem Ende seiner Spitzenkarriere sorgt er mit Aussagen zur wirtschaftlichen Seite des Sports weiter für Aufmerksamkeit. Im Moment deutet jedoch alles darauf hin, dass NBA-Besitz in Las Vegas nicht mehr zu seinen Prioritäten gehört.

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