Vor drei Wochen tauchten Berichte auf über separate Kämpfe mit Anthony Joshua (29-4, 26 KOs) und Tyson Fury (34-2-1, 24 KOs), die zu einem Aufeinandertreffen der ehemaligen Schwergewichtsweltmeister führen sollten.
Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich vorläufig sagen, dass die Verletzungen, die sich Joshua bei dem Autounfall zugezogen hat, bei dem zwei seiner Freunde und Kollegen starben, geringfügig waren, und er bereits aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Gleiches gilt für Kaiode Adeniyi, den Fahrer des Autos. Die nigerianische Polizei hat Adeniyi in vier Punkten angeklagt, darunter gefährliches Fahren mit Todesfolge. Adeniyi wurde gegen eine Kaution von 2.578 Pfund freigelassen. Eine Anhörung in seinem Fall ist für den 20. Januar geplant.
Joshua hat somit wohl keine ernsthaften körperlichen Verletzungen erlitten. In welchem psychologischen Zustand er sich in ein paar Wochen befinden wird, bleibt unklar.
Fury hingegen bleibt in guter psychologischer Verfassung, möglicherweise sogar besser als körperlich. Er machte eine Boxpause und behauptet nun, dass er wieder darauf brennt, zurückzukehren, obwohl er in dieser Zeit einige Pfunde zugenommen hat.
Der 'Gypsy King' veröffentlichte kürzlich ein kurzes Video seines Sparrings mit Kevin Lerena (31-4, 15 KOs). Der südafrikanische Linkshänder hält nun den WBC-Titel in der Bridgergewichtsklasse. Es kursierten zuvor Gerüchte, dass Furys erster Gegner nach seiner Rückkehr Arslanbek Makhmudov (21-2, 19 KOs) sein würde.