Holmes, der den Titel im Schwergewicht von 1978 bis 1985 innehatte und seine ersten 48 Kämpfe gewann, trat im Caesars Palace in Las Vegas gegen Ali an. Der WBC-Titelkampf im Schwergewicht endete, als Holmes Ali in der zehnten Runde stoppte.
"Ich bereue es nicht, gegen Muhammad Ali in Las Vegas gekämpft zu haben - ich musste aus seinem Schatten herauskommen und bezahlt werden."
Der Kampf wird seit Jahren diskutiert, da sich Alis Gesundheitszustand zu diesem Zeitpunkt verschlechterte. Berichten zufolge soll sich Alis Zustand vor dem Kampf rapide verschlechtert haben. Trotzdem machte Alis Team wenig Anstalten, den Kampf abzusagen.
Holmes, der Siege über Earnie Shavers, Ken Norton und Trevor Berbick zu den Höhepunkten seiner Karriere zählt, erklärte, mit welcher Einstellung er in den Kampf gegen Ali ging:
"Ali war in meinen Augen ein Freund. Ich wusste, dass Ali mich nicht besiegen konnte. Als ich gegen Ali kämpfte, war es so, als würde ich in den Laden gehen und mir alles holen, was ich wollte, wann immer ich es wollte. Genau das habe ich getan, alles, was ich wollte, im Ring."
Der Kampf war Alis vorletzter Kampf. "The Greatest" kämpfte 1981 noch einmal gegen Trevor Berbick, bevor er seine Handschuhe für immer an den Nagel hängte.
Holmes' Klarstellung zum Ali-Kampf ändert nichts an seinem Status als einer der größten Schwergewichtler der Boxgeschichte. Seine Worte zeigen, dass er den Kampf als einen notwendigen Schritt in seiner Karriere sah, um aus Alis Schatten herauszutreten und seine finanzielle Zukunft zu sichern.