Topuria kritisiert Josh Hokit nach Eklat um Alex Pereira: „So etwas bringt mein Blut zum Kochen“

Dmitriy Kel 18. Mai 2026 08:55

Ilia Topuria hat Josh Hokit scharf kritisiert, nachdem der US-Amerikaner bei einer Pressekonferenz mit beleidigenden Äußerungen über die Mutter von Alex Pereira für heftige Reaktionen gesorgt hatte. Der UFC-Leichtgewichtschampion sprach in einem Interview mit ABC über den Vorfall und machte deutlich, dass für ihn eine klare Grenze überschritten wurde.

Die Szene verbreitete sich schnell in der MMA-Welt, auch weil verbale Provokationen im Kampfsport seit Jahren fester Bestandteil der Vermarktung sind. Doch selbst in einem Umfeld, das von Trash Talk lebt, gelten Familienangehörige für viele Kämpfer und Fans weiterhin als Tabu.

Für Topuria war genau das der entscheidende Punkt.

„Ich konnte es nicht glauben. Ich war bei vielen Pressekonferenzen und habe alle möglichen Dinge gesehen. Aber ich habe noch nie erlebt, dass jemand aufsteht und mit so viel Respektlosigkeit über die Mutter eines anderen Mannes spricht.

„Es war wirklich hässlich. Es war dort sehr laut, und vieles war schwer zu verstehen. Alex saß genau in der Mitte und hat vielleicht nicht alles gehört, was Hokit gesagt hat. Er hat ohne jeden Grund merkwürdige Dinge von sich gegeben. Hokit wird nie gegen Pereira kämpfen, also warum beleidigt er ihn? Was soll das? Du kannst deinen Gegner persönlich beleidigen, das ist in unserem Geschäft normal. Aber die Mutter von jemandem hineinzuziehen ... so etwas bringt mein Blut zum Kochen. So etwas kann man nicht einfach durchgehen lassen“, sagte Topuria.

Gerade in den USA dürfte die Reaktion darauf kaum gespalten ausfallen. Wortgefechte verkaufen Kämpfe, Angriffe auf Familienmitglieder lösen jedoch meist eine andere Form von Empörung aus – vor allem dann, wenn es gar keinen konkreten Kampf zwischen den Beteiligten zu promoten gibt. Auch deshalb fand Topurias Verteidigung von Pereira weit über den eigentlichen Moment hinaus Gehör.

Nun richtet sich der Blick darauf, ob Hokit auf die Kritik reagiert und ob Pereira selbst die Kontroverse noch kommentiert. In einem Sport, der von Konfrontation lebt, bleibt ein solcher Vorfall oft länger präsent als die Pressekonferenz selbst.

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