UFC-Schwergewichtschampion Tom Aspinall hat ein Update zu seiner Rückkehr ins Octagon gegeben.
Im Schwergewicht der UFC zeichnet sich der nächste große Schritt ab: Tom Aspinall arbeitet an seinem Comeback und hat zugleich umrissen, wie die Organisation die Titelplanung offenbar vorantreibt. Der Brite meldete sich nach einem Termin in einer Augenklinik mit positiven Neuigkeiten – ein wichtiges Signal für eine Division, die in den vergangenen Jahren selten lange Stabilität hatte.
Nach Angaben des Champions verläuft die Genesung planmäßig. Aspinall trainiert bereits wieder im Gym, verzichtet aber noch auf Sparring mit vollem Kontakt. Wenn die medizinischen Kontrollen weiter wie erhofft ausfallen, könnte die Freigabe für das komplette Training zeitnah folgen.
Brisant ist vor allem sein Blick auf die sportliche Lage: Aspinall rechnet damit, dass Alex Pereira und Ciryl Gane um einen Interims-Titel kämpfen und der Sieger anschließend gegen ihn antritt. Nach seiner Darstellung hat die UFC ihm dieses Szenario bereits in Aussicht gestellt – vorausgesetzt, die ärztliche Freigabe kommt rechtzeitig.
Für europäische Fans ist das besonders relevant, weil mit Aspinall und Gane gleich zwei in Europa verankerte Schwergewichte im Zentrum stehen. Aspinall gilt als einer der wichtigsten britischen Namen im MMA, Gane ist seit Jahren eines der prägenden Gesichter des französischen Marktes. Sportlich wäre die Ausgangslage klar: Pereira würde mit einem Sieg seinen Status als Ausnahmefigur über mehrere Gewichtsklassen weiter schärfen, Gane hätte die nächste Chance, sich endgültig als bester Schwergewichtler der Welt zu etablieren.
Auf dem Spiel steht damit weit mehr als nur der nächste Titelkampf. Die UFC könnte entweder ein massentaugliches Duell mit Pereira aufbauen oder mit Gane eine technisch hochklassige Paarung ansetzen. Der nächste Schritt hängt nun an Aspinalls medizinischer Freigabe – danach dürfte die Promotion die Weichen für den größten Schwergewichtskampf der kommenden Monate stellen.