Ein möglicher Kampf zwischen Ilia Topuria und Conor McGregor gewinnt in der UFC wieder an Kontur. Der Spanier mit georgischen Wurzeln erklärte in dieser Woche im Gespräch bei Ariel Helwani, dass ein Titelduell denkbar sei, falls McGregor bei seiner Rückkehr zeitnah einen bedeutenden Sieg holt. Für europäische Fans ist das besonders relevant, weil Topuria zu den größten MMA-Namen des Kontinents zählt und in Spanien enorme Zugkraft entwickelt hat.
Topuria macht seine Haltung dabei unmissverständlich klar: Er jagt dieses Duell aktuell nicht aktiv, schließt es aber auch nicht aus. Entscheidend sei, in welcher sportlichen Verfassung McGregor nach seiner langen Pause tatsächlich zurückkehrt. Genau an diesem Punkt liegt der Kern der Geschichte: Der Ire bleibt trotz seiner Auszeit der größte Star der Organisation, sportlich aber müsste er seine Position erst neu legitimieren.
Für das Leichtgewicht hätte ein erfolgreicher McGregor-Comeback-Sieg sofort Folgen. Die UFC bekäme einen der wirtschaftlich größten Kämpfe der Division auf den Tisch, während Topuria zwischen sportlichem Vermächtnis und maximaler Reichweite abwägen müsste. Ein Erfolg gegen McGregor würde seinen Namen weit über das klassische MMA-Publikum hinaus tragen. McGregor wiederum könnte mit nur einem Sieg direkt wieder in die Titeldebatte springen.
Topuria sagte, er denke nicht aktiv an diesen Kampf. Sollte ihm jedoch ein entsprechendes Angebot vorgelegt werden und McGregor stark zurückkommen, müsse man sehen, in welcher Position dieser dann sei. Die Tür lasse er für solche Chancen grundsätzlich offen. Zugleich räumte der Champion ein, dass McGregor selbst dann ein riesiger Name bleibe, wenn beide sportlich derzeit nicht auf derselben Ebene stünden.
Damit richtet sich der Blick nun vollständig auf McGregors nächsten Schritt. Liefert er bei seinem Comeback ab, dürfte der Druck auf die UFC schnell steigen, Topuria vs. McGregor konkret anzugehen.