Tom Aspinall und UFC London: Warum das Fernbleiben des Schwergewichtschampions Fragen aufwirft

Alexander Ormanji 16. April 2026 13:37

UFC-Schwergewichtschampion Tom Aspinall erhielt nach Angaben seines Managers Eddie Hearn keine Einladung der Organisation, beim jüngsten Event in London vor Ort zu sein.

Rund um UFC London sorgt nicht nur das Geschehen im Käfig für Gesprächsstoff. Schwergewichtschampion Tom Aspinall war beim Event in der britischen Hauptstadt am Wochenende nicht eingeplant, obwohl er als einer der wichtigsten Namen der Division gilt. Gerade auf einem heimischen Markt wirkt das bemerkenswert, weil die UFC ihre europäischen Events normalerweise stark über lokale Stars auflädt.

Wie Eddie Hearn im Gespräch mit Ariel Helwani erklärte, meldete sich UFC-Boss Dana White erst gegen 18 Uhr am Tag der Veranstaltung bei Aspinall. Zu diesem Zeitpunkt war eine Anreise praktisch kaum noch realistisch, zumal der Brite laut Hearn rund fünf Autostunden von London entfernt lebt.

Für europäische Fans hat der Fall besonderes Gewicht. Aspinall ist einer der wenigen britischen UFC-Champions der Gegenwart und das klare Aushängeschild der Schwergewichtsklasse im Vereinigten Königreich. Gerade deshalb wäre seine Präsenz bei UFC London ein starkes Signal an den Markt gewesen — auch für Zuschauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo Kämpfe mit europäischer Beteiligung regelmäßig deutlich mehr Aufmerksamkeit erzeugen.

Sportlich geht es um weit mehr als einen verpassten Auftritt. Die UFC-Schwergewichtsklasse wartet weiterhin auf Klarheit an der Spitze, und Aspinall braucht vor allem eines: den nächsten offiziell bestätigten Titelkampf. Bleibt die Division blockiert, verstärkt jeder dieser Momente den Eindruck, dass die Organisation den Schwung um ihren Champion nicht konsequent nutzt. Das ist umso relevanter, weil Aspinall mit seinem Tempo, seiner Athletik und seinem Finish-Potenzial zu den wenigen Schwergewichten gehört, die in kurzer Zeit echte Dynamik in eine oft zähe Gewichtsklasse bringen können.

Die nächste Entscheidung der UFC wird daher wichtiger sein als die ausgebliebene Einladung. Wird Aspinalls nächster Kampf bald angekündigt, gerät das Thema schnell in den Hintergrund. Passiert das nicht, dürfte die Diskussion um den Umgang mit dem Champion weiter an Schärfe gewinnen.

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