Makhachev vs. Topuria bei UFC White House: Streit um Gage bremst den Superfight

Alexander Ormanji 7. April 2026 10:48

Zwischen Islam Makhachev und Ilia Topuria ist der nächste verbale Schlagabtausch entbrannt. Auslöser sind neue Aussagen rund um einen möglichen Kampf beim UFC White House Event, der in dieser Woche erneut Thema wurde und laut Makhachev an finanziellen Forderungen des Spaniers mit georgischen Wurzeln gescheitert sein soll. Für europäische Fans ist das Duell auch deshalb besonders relevant, weil Topuria in Spanien zu den größten MMA-Namen zählt und in Europa eine enorme Reichweite aufgebaut hat.

Makhachev erklärte öffentlich, er habe einem Auftritt auf der geplanten White-House-Karte zugestimmt. Danach sei das Vorhaben jedoch zerbrochen, weil Topuria aus Sicht der UFC eine unrealistische Börse verlangt habe. Der Champion machte deutlich, dass er die wechselnden Darstellungen aus dem Lager seines Rivalen satt habe und Topuria genau wisse, wer am Ende ausgestiegen sei.

Sportlich wäre der Kampf weit mehr als ein Social-Media-Thema. Makhachev könnte mit einem Sieg seinen Anspruch als komplettester UFC-Champion weiter untermauern und seine Stellung im Pound-for-Pound-Ranking festigen. Für Topuria wäre ein Erfolg über Makhachev womöglich der entscheidende Schritt, um das Bild an der Spitze des Leichtgewichts nachhaltig zu verändern und seinen Status über den europäischen Markt hinaus weiter auszubauen.

Auch stilistisch ist das Matchup hochinteressant: Makhachev steht für Kontrolle, Grappling-Druck und strategische Dominanz, während Topuria mit präzisem Boxen, Schlaghärte und aggressiver Präsenz in engen Räumen arbeitet. Genau dieser Kontrast erklärt, warum die UFC an dem Kampf festhalten dürfte. Eine offizielle Ansetzung gibt es aber weiterhin nicht. Nun liegt der Ball bei der Promotion: Gelingt eine neue Einigung, könnte der Superfight schnell zurück auf den Tisch kommen. Bleibt die Front verhärtet, muss die UFC andere Optionen für beide Champions prüfen.

Teilen Sie

More Stories