McGregor bei UFC 317: Comeback-Pläne des Ex-Champions rücken Las Vegas in den Fokus

Dmitriy Kel 25. März 2026 07:55

Conor McGregor will nach jahrelanger Pause wieder in den Octagon zurückkehren. Als möglicher Termin gilt der 11. Juli in Las Vegas im Rahmen der International Fight Week und damit wohl UFC 317 – ein Datum, das für die UFC auch wirtschaftlich enorme Bedeutung hätte, weil kaum ein aktiver oder ehemaliger Star im MMA ähnlich viel Aufmerksamkeit erzeugt.

Der 37 Jahre alte Ire meldete sich auf Social Media in gewohnt offensiver Manier zu Wort und kündigte an, in das Rampenlicht zurückzukehren. Inhaltlich ist die Botschaft klar: McGregor sieht sich weiter als zentralen Namen der Organisation und als Magnet für Pay-per-View-Verkäufe.

Für Fans in Europa ist das Thema besonders relevant. McGregor ist einer der prägendsten Kämpfer aus Europa in der modernen UFC-Geschichte und in der DACH-Region seit Jahren eine der bekanntesten MMA-Figuren überhaupt. Sollte der Auftritt tatsächlich für Las Vegas bestätigt werden, dürfte der Hauptkampf voraussichtlich in den frühen Morgenstunden in Europa stattfinden; eine genaue MESZ-Zeit und die Übertragung für Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen jedoch erst mit der offiziellen Ansetzung fest.

Sportlich steht viel auf dem Spiel. McGregor hat seit fast fünf Jahren keinen Kampf mehr bestritten. Ein Sieg würde ihn sofort wieder in die Nähe großer Duelle und möglicher Titelgespräche rücken. Eine Niederlage würde die Zweifel weiter vergrößern, ob er nach der langen Pause noch auf Elite-Niveau bestehen kann.

Seinen bislang letzten Auftritt hatte McGregor im Trilogie-Kampf gegen Dustin Poirier, den er nach einer schweren Beinverletzung verlor. Seitdem bestimmten Reha, Geschäftsprojekte, juristische Nebenschauplätze und Filmauftritte die Schlagzeilen. Nun kommt es darauf an, ob aus der Ankündigung ein offizieller Kampf wird. Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die UFC McGregor tatsächlich auf ihre große Sommerbühne stellt.

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