Der UFC-Leichtgewichtschampion Ilia Topuria erschien vor Gericht in der spanischen Stadt Mostoles, wo Fragen des Sorgerechts und administrative Aspekte seiner Scheidung von Ex-Frau Georgina Uzcategui behandelt werden. Die Anhörung fand am 7. Januar statt und betraf familiäre Angelegenheiten, darunter die mögliche Abreise der gemeinsamen Tochter aus Spanien.
Die Ex-Frau des Kämpfers hatte ihn zuvor der häuslichen Gewalt und des Missbrauchs beschuldigt, was zu einem hochkarätigen Rechtsstreit führte. Topuria bestreitet jedoch diese Vorwürfe kategorisch und erklärt, er sei Opfer eines Erpressungsversuchs geworden. „Ich werde meine Tochter sehr bald wiedersehen, also bin ich überhaupt nicht besorgt. Ich bin absolut ruhig. Meine Priorität ist meine Tochter, meine Kinder, meine Familie“, zitiert ihn eine spanische Publikation.
Der Kämpfer hatte zuvor öffentlich erklärt, dass die Anschuldigungen nach seiner Weigerung, "unbegründete finanzielle Forderungen" zu akzeptieren, erhoben wurden und dass er den Behörden Beweise, einschließlich Aufnahmen und Zeugenaussagen, vorgelegt hatte. Topuria drückte Vertrauen in den Justizprozess aus und bemerkte, dass die Wahrheit bald ans Licht kommen wird. Der Fall hat öffentliche Aufmerksamkeit erregt, aber der Athlet bittet darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren.
Es sei darauf hingewiesen, dass Topurias letzter Kampf im Juni letzten Jahres bei UFC 317 stattfand, wo er Charles Oliveira in der ersten Runde ausknockte und den vakanten Leichtgewichtstitel gewann. Aufgrund persönlicher Probleme im Zusammenhang mit Scheidung und Sorgerecht kündigte Ilia eine Karrierepause an: Er wird im ersten Quartal 2026 nicht antreten und eine Rückkehr in den Oktagon wird frühestens im Frühling erwartet.