Wardley vs. Dubois in Manchester: Warum danach Usyk ins Spiel kommt

Dmitriy Kel 7. Mai 2026 01:18

Am 9. Mai steigt in Manchester das Schwergewichtsduell zwischen Fabio Wardley und Daniel Dubois. Für Wardley geht es dabei nicht nur um den nächsten Karriereschritt, sondern um die Frage, ob er sich unmittelbar für einen späteren Showdown mit Oleksandr Usyk empfehlen kann. Aus europäischer Sicht ist der Kampf besonders relevant, weil mit Usyk ein ukrainischer Champion an der Spitze steht und die gesamte Gewichtsklasse auf den nächsten Herausforderer blickt.

Wardley sieht in seinem Stil eine andere Aufgabe als jene, die Usyk zuletzt lösen musste. Der Ukrainer hat auf höchstem Niveau bereits sehr unterschiedliche Gegner geschlagen, darunter Tyson Fury und Anthony Joshua. Wardley glaubt dennoch, mit seiner eigenen Mischung aus Druck, Athletik und Rhythmuswechseln neue Fragen stellen zu können.

Genau darin liegt die sportliche Spannung. Usyk gewinnt seine Kämpfe meist über Timing, Beinarbeit und Anpassungsfähigkeit. Wer ihn fordern will, muss ihn zu ungewohnten Reaktionen zwingen. Wardley traut sich genau das zu, braucht dafür aber zuerst einen überzeugenden Auftritt gegen Dubois.

Für die Gewichtsklasse steht viel auf dem Spiel. Ein klarer Sieg würde Wardley vom national beachteten Namen zum ernsthaften Faktor im internationalen Titelrennen machen. Eine Niederlage dagegen würde die Debatte um Usyk sofort abbremsen. Auch für Dubois ist der Einsatz hoch: Mit einem starken Erfolg könnte er sich selbst wieder in eine günstige Position im Rennen um die größten Kämpfe bringen.

Eine bestätigte Übertragung für die DACH-Region liegt derzeit nicht vor. Der Hauptkampf beginnt voraussichtlich gegen 23.00 Uhr MESZ, abhängig vom Verlauf der Vorkämpfe. In den kommenden Tagen dürfte deshalb nicht nur die Frage nach dem Sieger geklärt werden, sondern auch, wer sich als nächster realistischer Name hinter Usyk aufdrängt.

Sky Sports
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