Fabio Wardley über David Benavidez nach dem Ramirez-K.o.: Schwergewicht derzeit kein realistischer Schritt

Dmitriy Kel 7. Mai 2026 00:03

Fabio Wardley hat die Diskussion um einen möglichen Wechsel von David Benavidez ins Schwergewicht deutlich gebremst. Nach dem K.o.-Sieg gegen Gilberto Ramirez lobte der Brite zwar die Klasse des Amerikaners, sieht den Sprung in die Königsklasse aber aktuell noch in weiter Ferne.

Nach seinem Statement zum Sieg von David Benavidez gegen Gilberto Ramirez am vergangenen Wochenende hat Fabio Wardley eine klare Position bezogen: Ein Wechsel ins Schwergewicht wäre aus seiner Sicht derzeit verfrüht. Die Einordnung des WBO-Schwergewichtlers ist vor allem deshalb interessant, weil Benavidez mit dem Erfolg in den USA bereits in einer dritten Gewichtsklasse Titelansprüche untermauert hat.

Wardley verweist auf die sportliche Realität zwischen den Limits. Schon der Schritt vom Halbschwergewicht ins Cruisergewicht sei erheblich, der Weg weiter nach oben noch deutlich anspruchsvoller. Genau dort beginnt für viele europäische Fans der spannende Punkt: Das Schwergewicht bleibt auch in der DACH-Region die meistbeachtete Gewichtsklasse im Boxen, und jeder potenzielle Neuzugang mit Starprofil wird sofort als möglicher Faktor im Titelrennen diskutiert.

Benavidez hat sich seinen Ruf mit Druck, Kombinationen und hoher Schlagfrequenz erarbeitet. Der K.o. gegen Ramirez stärkt seine Position, sagt aber nur bedingt etwas über seine Chancen gegen natürliche Schwergewichtler aus, die nicht nur mehr Masse, sondern auch andere Reichweite und physische Stabilität mitbringen. Genau das ist Wardleys Kernargument. Er sieht die Unterschiede zwischen den Klassen als zu groß an, um den nächsten Schritt schon jetzt ernsthaft einzuplanen.

Für die Division ist diese Debatte dennoch relevant. Sollte Benavidez vorerst in niedrigeren Gewichtsklassen bleiben, konzentriert sich das Schwergewicht weiter auf etablierte Namen und aufstrebende Contender wie Wardley. Für Benavidez dürfte es zunächst sinnvoller sein, seine Position außerhalb der Königsklasse weiter auszubauen, statt einen Prestigewechsel zu erzwingen. Der nächste Blick richtet sich damit auf seine kommenden Gegner – und darauf, ob er sportlich irgendwann doch Gründe liefert, die Diskussion neu zu eröffnen.

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