Der vereinigte Schwergewichts-Weltmeister, der die Gürtel des WBC, WBA und IBF hält, hat seine Bedingung für einen dritten Kampf gegen Tyson Fury genannt.
Ein dritter Kampf zwischen Oleksandr Usyk und Tyson Fury bleibt grundsätzlich denkbar. Der vereinigte Schwergewichts-Champion erklärte nun vor Reportern, dass es dafür eine Summe von einer Milliarde US-Dollar brauche. Damit setzt der Ukrainer den Rahmen für eine mögliche Trilogie selbst.
Usyk sagte in Richtung Fury: „Hör zu, du gieriger Bauch, gib mir eine Milliarde Dollar, dann bekommst du eine Trilogie.“ Die Aussage ist auch deshalb bemerkenswert, weil Usyk beide bisherigen Duelle gegen den Briten nach Punkten gewonnen hat. Sportlich ist die Ausgangslage damit klar: Ein dritter Kampf wäre vor allem ein Geschäft von globaler Größenordnung, weniger eine offene sportliche Notwendigkeit.
Für europäische Fans bleibt das Thema dennoch hochrelevant. Usyk ist als ukrainischer Weltmeister in Europa tief verankert, Fury seit Jahren einer der bekanntesten Namen im Schwergewicht. Gerade in der DACH-Region würden beide erneut enorme Aufmerksamkeit ziehen. Für die Gewichtsklasse steht viel auf dem Spiel: Sollte Fury nicht sofort wieder in die Titelplanung rücken, könnte sich das Bild an der Spitze des Schwergewichts schnell verändern und anderen Herausforderern die Tür öffnen.
Hinzu kommt: Usyk soll am 23. Mai als Nächstes gegen Rico Verhoeven in den Ring steigen. Dieser Auftritt wird genau beobachtet, weil jede weitere Leistung des Champions Einfluss darauf hat, ob es tatsächlich zur Trilogie mit Fury kommt oder ob sich für den Titelträger ein anderer Weg ergibt. Der nächste Kampf dürfte deshalb mehr über die Ernsthaftigkeit dieser Gespräche verraten als jede öffentliche Forderung.