Der frühere unumstrittene Weltmeister im Halbschwergewicht Dmitry Bivol hat über sein Verhältnis zu Oleksandr Usyk gesprochen.
Dmitry Bivol hat sich öffentlich über Oleksandr Usyk geäußert und dabei jede Form von persönlicher Spannung zwischen den beiden verneint. Der Ex-Champion im Halbschwergewicht erklärte, er habe im Umgang mit Usyk nie Voreingenommenheit oder spürbare Distanz erlebt.
Nach Aussage Bivols sei das Verhältnis stets von sportlicher Solidarität und gegenseitigem Respekt geprägt gewesen. Zugleich sprach er darüber, dass Usyk auch außerhalb des Rings größere Ziele verfolgen könnte. Bivol verwies dabei sinngemäß auf den Weg von Wladimir Klitschko, der seine sportliche Karriere später in den Dienst einer größeren öffentlichen Rolle stellte.
Bivol machte deutlich, dass ein solcher Schritt aus seiner Sicht vor allem von den richtigen Menschen im Umfeld und von einer klaren persönlichen Motivation abhänge. Wenn Usyk mit seinem Einfluss seinem Land helfen und tatsächlich etwas zum Besseren bewegen wolle, spreche aus Bivols Sicht nichts dagegen.
Für europäische Boxfans ist diese Aussage besonders interessant, weil Usyk seit Jahren zu den prägenden Figuren des kontinentalen Boxsports zählt. Der Ukrainer hat sich vom olympischen Champion zum Weltstar in zwei Gewichtsklassen entwickelt und besitzt weit über Osteuropa hinaus große Strahlkraft. Dass Bivol ihm öffentlich Respekt zollt, unterstreicht die besondere Stellung Usyks im internationalen Boxen.
Wie es sportlich weitergeht, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen: Usyk bleibt einer der zentralen Namen im Schwergewicht, während Bivol weiterhin mit den größten Kämpfen im Halbschwergewicht in Verbindung gebracht wird.