Der WBC-Präsident schrieb einen offenen Brief an die Boxgemeinschaft

Andrey Karlov 25. Januar 2026 12:01
Mauricio Sulaiman. Getty Images
Mauricio Sulaiman. Getty Images

Mauricio Sulaiman kommentierte die jüngsten Aussagen von Zuffa Boxing und Dana Whites Pläne, professionelle Boxkämpfe auszutragen. Der Präsident des World Boxing Council (WBC) veröffentlichte einen offenen Brief an die Boxgemeinschaft, in dem er seine Position zu den vorgeschlagenen Änderungen darlegt.

Der WBC-Präsident merkte an, dass Boxen in letzter Zeit im Rampenlicht steht, aber seiner Meinung nach nicht aus sportlichen Gründen. Sulaiman wies darauf hin, dass eine finanziell starke Organisation versucht, sich durch die Ankündigung weitreichender Änderungen am Funktionieren des professionellen Boxens einen Namen zu machen.

„Wir haben es mit einem Versuch zu tun, den Markt zu dominieren und die Rolle von Promotern und Sanktionsverbänden für Kämpfe zu begrenzen“, schrieb Sulaiman.

Der Brief thematisiert auch die Frage des Einsatzes finanzieller Ressourcen, um die öffentliche Meinung und gesetzgeberische Maßnahmen in den Vereinigten Staaten zu beeinflussen.

„Geld kann das Leben erleichtern, aber es kann nicht Geschichte, Ruf und Vertrauen kaufen“, betonte der WBC-Präsident.

Sulaiman erinnerte daran, dass Boxen schon immer ein Sport war, der Menschen aus benachteiligten Familien Chancen bietet und es ihnen ermöglicht, ihre sportlichen Ambitionen zu verwirklichen. „Es ist ein Sport für diejenigen, die davon träumen, Weltmeister zu werden und ihr Leben durch die Arbeit im Fitnessstudio verändern wollen“, betonte er.

Der Leiter des WBC versicherte, dass seine Organisation weiterhin Kämpfer in jeder Phase ihrer Karriere unterstützt—vom Debüt bis zum Ruhestand. In seiner Erklärung nannte er auch die wichtigsten Verbände und Promoter und betonte, dass das aktuelle Modell auf einem freien Markt basiert, in dem Boxer echten Einfluss auf ihre finanzielle Zukunft haben.

„Boxen ist WBC, WBA, IBF und WBO. Es umfasst auch Hunderte von Promotionsfirmen weltweit. Es gibt keine einzelne Struktur, die größer ist als der gesamte Sport als Ganzes“, schrieb er.

Abschließend versicherte Sulaiman der Gemeinschaft und erinnerte daran, dass es den Boxsport seit über 150 Jahren gibt und er viele Veränderungsphasen überstanden hat.

„Es gibt keinen Grund zur Panik. Das Boxen existiert seit langer Zeit und wird weiter gedeihen“, schloss Sulaiman.

Der Brief des WBC-Präsidenten zeigt, dass die Verbände das aktuelle Modell des professionellen Boxens schützen wollen und keine revolutionären Änderungen planen, die von einer einzigen Organisation diktiert werden.

WBC
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