Der vereinheitlichte Weltmeister im Schwergewicht Oleksandr Usyk könnte seinen nächsten Kampf gegen den ehemaligen WBC-Titelträger Deontay Wilder bestreiten - und es sind nicht nur Gerüchte, sondern echte Verhandlungen in mehreren Richtungen. Dies wurde von Serhiy Lapin, dem Direktor des Teams des ukrainischen Boxers, berichtet.
"Das Interesse an diesem Kampf in den USA war deutlich höher als viele ursprünglich erwartet hatten. Wir sehen ernsthaftes Enthusiasmus vom amerikanischen Publikum, den Promotern und Veranstaltungsorten. In den kommenden Wochen wird sich die Situation klären, eine ausgewogene Entscheidung getroffen werden, und es ist durchaus möglich, dass wir ein paar wirklich interessante Überraschungen erleben werden", bemerkte Lapin.
Besonderes Augenmerk legt das Team von Usyk auf den Austragungsort. Laut Lapin ist der Kampf in den USA geplant, wo Usyk seit 2019 nicht mehr gekämpft hat. Wichtige Kriterien werden die Kapazität der Arena und die Atmosphäre sein: "Je mehr Zuschauer - desto besser. Der Umfang der Veranstaltung ist von enormer Bedeutung. Natürlich spielt auch die historische Bedeutung des Veranstaltungsortes eine Rolle und verleiht dem Kampf zusätzliches Gewicht, aber der Hauptfaktor ist die Fähigkeit, die Atmosphäre eines wirklich großen Kampfes zu schaffen."
Quellen, die den Verhandlungen nahe stehen, erwähnen, dass sogar das Allegiant Stadium in Las Vegas als Option in Betracht gezogen wird - eine moderne und geräumige Arena, die bis zu 65.000 Zuschauer fassen kann. Wenn der Deal abgeschlossen wird, könnte der Kampf im Frühjahr 2026 stattfinden - die perfekte Zeit für die große Rückkehr des ukrainischen Champions auf den amerikanischen Markt.