McGregor vs. Holloway bei UFC 329: Comeback unter maximalem Druck

Dmitriy Kel 17. Mai 2026 08:38

Bei UFC 329 trifft Conor McGregor am 11. Juli in Las Vegas auf Max Holloway. Der Hauptkampf der International Fight Week ist im Weltergewicht angesetzt und markiert McGregors ersten Auftritt seit seiner schweren Beinverletzung im Sommer 2021. Für europäische Fans hat das Duell trotz US-Primetime besonderes Gewicht: McGregor ist als irischer Ex-Champion seit Jahren einer der prägendsten Namen im MMA auf diesem Markt.

Sportlich ist die Ansetzung riskant. Holloway ist kein Aufbaugegner, sondern ein aktiver Topstar mit enormem Volumen, hoher Nehmerqualität und klar besserem Rhythmus. McGregor steigt dagegen nach vier Jahren Pause direkt in einen Hauptkampf gegen einen Gegner, der Fehler über fünf Runden bestrafen kann. Genau darin liegt die Relevanz dieses Fights: Es geht nicht nur um Aufmerksamkeit, sondern um die Frage, ob McGregor auf Spitzenniveau noch einmal bestehen kann.

Der Hintergrund ist klar. Beide standen sich bereits 2013 gegenüber, damals gewann McGregor nach Punkten. Diesmal sind die Voraussetzungen andere. Holloway bringt die frischere Form mit und kann sich mit einem Sieg endgültig für weitere große Kämpfe in höheren Gewichtsklassen empfehlen. McGregor wiederum braucht mehr als nur einen Auftritt: Ein Erfolg würde ihn sofort wieder in die Nähe von Premium-Duellen bringen, auch wenn für einen direkten Titellauf wohl ein weiterer Sieg nötig wäre.

Der Hauptkampf beginnt in der DACH-Region voraussichtlich gegen 6.00 Uhr MESZ am frühen Sonntagmorgen. Übertragen wird das Event aller Voraussicht nach über UFC Fight Pass, zusätzlich ist je nach Rechtevergabe auch eine Ausstrahlung über DAZN möglich.

Bis Juli wird der Ton rauer werden. Entscheidend ist aber nicht die Inszenierung, sondern was McGregor nach der langen Pause noch liefern kann und ob Holloway den größten Namen seiner Karriere erneut zu spät erwischt oder genau zum richtigen Zeitpunkt.

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