Jake Paul über Ronda Rousey gegen Gina Carano bei Most Valuable Promotions: Mehr Geld als für Ilia Topuria in der UFC

Alexander Ormanji 14. Mai 2026 21:18

Nicht ein Titelkampf, sondern die Frage nach Marktwert und Reichweite steht diesmal im Mittelpunkt: Jake Paul sieht ein mögliches Duell zwischen Ronda Rousey und Gina Carano bei Most Valuable Promotions als lukrativer an als die UFC-Gagen von Ilia Topuria. Das sagte der YouTuber, Boxer und Mitinhaber von MVP im Zusammenhang mit einer potenziellen Ansetzung, die allein durch die Namen sofort Aufmerksamkeit in MMA- und Kampfsportmedien erzeugen würde.

Im Kern geht es um einen bekannten Streitpunkt der Branche: Wie viel sind große Namen außerhalb des klassischen Rankingsystems wert? Nach Darstellung von Paul würde Rousey für einen Kampf gegen Carano „deutlich mehr“ kassieren als Topuria für seine UFC-Einsätze. Konkrete Zahlen nannte er nicht.

Für den europäischen Markt ist das Thema trotzdem relevant, obwohl weder Rousey noch Carano einen direkten DACH-Bezug haben. Gerade in Deutschland, Österreich und der Schweiz stoßen Crossover-Kämpfe regelmäßig auf Interesse, weil sie Sport, Prominenz und Nostalgie verbinden. Hinzu kommt: Ilia Topuria ist als in Deutschland stark beachteter UFC-Star längst Teil der Debatte um Spitzengehälter im MMA.

Sportlich wäre ein mögliches Rousey-Carano-Duell weniger ein Kampf mit Folgen für eine Gewichtsklasse als ein Event, das vom Namen lebt. Genau darin liegt der Unterschied zur UFC. Topuria befindet sich im Zenit seiner Karriere und steht für sportliche Relevanz auf höchstem Niveau. Rousey und Carano würden dagegen vor allem über Strahlkraft, Geschichte und Wiedererkennungswert verkaufen.

Noch gibt es weder Vertrag noch Termin. Sollte MVP das Projekt konkretisieren, wird rasch die nächste Frage folgen: Zahlt der Markt für prominente Einzelkämpfe weiterhin Spitzenpreise – oder bleibt es vorerst bei einer gezielten Provokation in der Debatte um die Bezahlung von Elite-Kämpfern?

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