Rund um Khamzat Chimaev nimmt ein neues Matchmaking-Szenario Fahrt auf: Henry Cejudo hat öffentlich einen Kampf gegen Paulo Costa für ein künftiges UFC-3XX-Event gefordert. Der frühere Doppel-Champion brachte die Idee in seinem Podcast ins Gespräch und verknüpfte sie mit klaren sportlichen Folgen für beide Seiten.
Für die UFC wäre das mehr als nur ein lauter Social-Media-Konflikt. Chimaev und Costa stehen seit Jahren in einem angespannten Verhältnis, das durch öffentliche Spitzen, Interviews und gegenseitige Provokationen gewachsen ist. Genau solche Rivalitäten bekommen oft schnell einen prominenten Platz auf einer großen PPV-Card.
Sportlich hätte das Duell Gewicht. Im Mittelgewicht geht es für Chimaev darum, seinen Status als Top-Anwärter nach dem jüngsten Dämpfer sofort wieder zu festigen. Costa wiederum muss zeigen, dass er in der Titelfrage noch mehr ist als ein bekannter Name mit unregelmäßiger Bilanz. Der Sieger könnte sich direkt für ein weiteres Schlüsselduell in Position bringen.
Auch für Fans in Europa ist der Kampf relevant. Chimaev ist in Tschetschenien geboren, kämpfte lange unter schwedischer Flagge und hat in Europa eine besonders große Anhängerschaft. Damit hätte das Duell auch in der DACH-Region deutlich mehr Zugkraft als viele andere Ansetzungen im Mittelgewicht. Eine offizielle Ansetzung und damit auch eine genaue Sendezeit für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es bisher allerdings nicht.
Stilistisch ist das Aufeinandertreffen leicht zu verkaufen: Chimaev lebt von Druck, Tempo und seinem Ringen, Costa von Physis, Härte und seiner Bereitschaft, Kämpfe emotional aufzuladen. Noch ist nichts unterschrieben. Sollte die UFC das Thema aufgreifen, könnte aus dem alten Konflikt jedoch sehr schnell ein konkreter Hauptkartenkampf werden.