McGregor gegen Holloway bei UFC 317: Rückkampf mit Signalwirkung nimmt Form an

Alexander Ormanji 12. Mai 2026 13:28

Bei UFC 317 könnte es am 11. Juli zum Rückkampf zwischen Conor McGregor und Max Holloway kommen. Nach Angaben von Ariel Helwani sind die Verhandlungen weit fortgeschritten, die offizielle Bestätigung steht aber noch aus. Für europäische Fans ist das Duell trotz der US-zentrierten Vermarktung besonders relevant, weil McGregor als irischer Superstar seit Jahren zu den prägendsten Figuren des MMA in Europa zählt.

Sportlich ist die Ansetzung weit mehr als ein reiner Nostalgie-Effekt. McGregor besiegte Holloway 2013 nach Punkten, als beide noch am Anfang ihrer UFC-Laufbahn standen. Seitdem entwickelte sich Holloway zu einem der konstantesten Federgewichtler seiner Generation, während McGregor zum größten Pay-per-view-Namen der Organisation wurde. Genau deshalb hätte ein zweites Aufeinandertreffen heute ein anderes Gewicht als damals.

Der Ausgang hätte direkte Folgen für die weitere Karriere beider Kämpfer. Ein Sieg von McGregor würde ihn nach langer Pause sofort wieder in die Nähe großer Titel- und Kassenkämpfe bringen. Holloway dagegen könnte seinem Rekord den bekanntesten Namen seiner Ära hinzufügen und seine Position für den nächsten Vorstoß in der Gewichtsklasse oder für einen weiteren Top-Spot auf einer Pay-per-view-Karte stärken.

Auch stilistisch ist das Duell klar lesbar: Holloway lebt von hohem Schlagvolumen, Rhythmus und Ausdauer über fünf Runden. McGregor ist am gefährlichsten, wenn er früh die Distanz diktiert und seine Präzision in Wirkungstreffer umsetzt. Gerade dieser Kontrast macht den Kampf so interessant. Der Hauptkampf beginnt in Europa voraussichtlich in den frühen Morgenstunden des 12. Juli, wahrscheinlich gegen 6.00 Uhr MESZ. In der DACH-Region dürfte das Event wie üblich über UFC Fight Pass und je nach Rechtelage über DAZN abrufbar sein.

Nun kommt es auf die letzten Unterschriften an. Sobald die UFC den Kampf offiziell macht, richtet sich der Blick auf McGregors Form nach der langen Auszeit und auf die Frage, ob Holloway eine alte Niederlage in den größten Sieg seiner Laufbahn verwandeln kann.

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