Wenige Tage nach seinem Duell mit Khamzat Chimaev hat Sean Strickland klargemacht, dass er am 15. Juni bei der geplanten UFC-Veranstaltung in Washington auf die Karte will. Der frühere Mittelgewichts-Champion sieht das White-House-Event als besondere Bühne – und seine Aussage befeuert sofort die Debatte um einen möglichen nächsten Schritt gegen Chimaev.
Für europäische Fans ist das trotz des klaren US-Fokus relevant, weil Chimaev in Europa über Jahre eine große Anhängerschaft aufgebaut hat und in der DACH-Region zu den bekanntesten UFC-Namen außerhalb der Champions zählt. Genau deshalb hätte ein erneutes Aufeinandertreffen sportlich wie medial Gewicht. Eine offizielle DACH-Übertragung und genaue Startzeit stehen für das Event bisher noch nicht fest. Sollte die Karte im klassischen UFC-PPV-Fenster bleiben, wäre der Hauptkampf voraussichtlich in der Nacht auf den 16. Juni gegen 4.00 Uhr MESZ zu erwarten; in Deutschland, Österreich und der Schweiz läuft UFC in der Regel über DAZN beziehungsweise UFC Fight Pass, abhängig von Rechtepaket und Eventtyp.
Im Mittelgewicht geht es dabei um mehr als nur Aufmerksamkeit. Hinter der Spitze der Division drängen mehrere Elitekämpfer auf ihre Chance, und Strickland braucht einen weiteren Sieg gegen ein Topniveau, um sich erneut klar in Position für einen Titelkampf zu bringen. Chimaev wiederum würde mit einem weiteren Erfolg seine Rolle als direkter Anwärter untermauern.
Stilistisch bleibt das Duell reizvoll: Strickland arbeitet mit hohem Boxvolumen, Druck und sauberem Jab, während Chimaev jede Sequenz mit seinem Ringen kippen kann. Genau diese Gegensätze machen den Kampf so relevant für die Gewichtsklasse. Jetzt liegt der Ball bei der UFC: Bekommt Strickland den Platz in Washington, könnte daraus schnell ein weiterer Eliminator mit Chimaev werden.