Ex-UFC-Schwergewichtschampion Francis Ngannou hat verbal gegen Jake Paul nachgelegt und dem Influencer-Boxer eine deutliche Ansage gemacht.
Zwischen Francis Ngannou und Jake Paul fliegen erneut verbale Spitzen. Der frühere UFC-Schwergewichtschampion erklärte nun, er wolle Paul am liebsten „ein paar Mal ohrfeigen“ und reagierte damit auf die jüngsten Aussagen des US-Amerikaners. Einen konkreten Termin oder Event für ein mögliches Duell gibt es derzeit nicht, doch das Thema bleibt vor allem im Boxen und im MMA-Kosmos präsent.
Für Fans in Europa ist die Personalie dennoch relevant. Ngannou genießt in Frankreich und generell auf dem europäischen Markt große Bekanntheit, seit er dort einen wichtigen Teil seiner Karriere aufgebaut hat. Paul wiederum ist durch seine Crossover-Kämpfe längst auch in der DACH-Region ein Name, weil seine Auftritte regelmäßig internationale Aufmerksamkeit erzeugen.
Inhaltlich zielt Ngannous Kritik auf Pauls Auftreten außerhalb des Rings. Der Kameruner bemängelt, dass Paul trotz sportlicher Rückschläge weiter großspurig auftrete. Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Paul in seinem letzten viel beachteten Schwergewichtsauftritt klar gestoppt wurde. Solche Niederlagen verschieben die Wahrnehmung sofort: Statt Provokation steht dann die Frage im Raum, gegen wen ein Boxer auf diesem Niveau überhaupt bestehen kann.
Sollte es tatsächlich zu Verhandlungen kommen, stünde für beide viel auf dem Spiel. Ngannou müsste zeigen, dass er gegen prominente Boxer mehr ist als ein gefährlicher Außenseiter mit Schlagkraft. Paul wiederum hätte die Chance, sich gegen einen physisch überlegenen Ex-UFC-Champion zu profilieren und sein Projekt als ernsthafter Boxer zu untermauern.
Noch ist das eher ein öffentlich ausgetragener Schlagabtausch als ein konkretes Matchmaking. Der nächste Schritt hängt davon ab, ob aus den Aussagen belastbare Gespräche über ein Crossover-Event werden.