Lesnar vs. Jones bei RAF: Usman sieht den Größenvorteil als Schlüsselfaktor

Alexander Ormanji 24. April 2026 13:27

Kamaru Usman hat sich zu einem möglichen Grappling-Duell zwischen den früheren UFC-Champions Brock Lesnar und Jon Jones geäußert, nachdem RAF angedeutet hatte, beide verpflichten zu können.

Ein mögliches Grappling-Match zwischen Brock Lesnar und Jon Jones bei RAF bekommt durch Kamaru Usman neue Dynamik. Der frühere UFC-Weltergewichts-Champion erklärte zuletzt im Podcast Pound 4 Pound, dass er in diesem fiktiven Duell eher auf Lesnar setzen würde. Für Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Thema auch deshalb interessant, weil reine Grappling-Events mit großen MMA-Namen in Europa zuletzt deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen haben.

Usman begründete seine Tendenz vor allem mit Lesnars Physis und dessen Ringerprofil. Aus seiner Sicht wäre Jones zwar wohl der aktivere und vielseitigere Athlet, doch wiederholte Angriffe auf die Beine und konsequente Takedown-Versuche gegen einen Gegner mit Lesnars Masse seien nur schwer dauerhaft umzusetzen. Genau darin liegt der Reiz dieses Gedankenspiels: auf der einen Seite Jones mit Timing, Hebelwirkung und Kampfintelligenz, auf der anderen Lesnar mit Wucht, Druck und Kontrolle aus der Oberlage.

Für europäische Fans ist das Duell trotz fehlenden regionalen Bezugs relevant, weil beide Namen weit über den MMA-Kernmarkt hinaus Strahlkraft haben. Lesnar bleibt eine der größten Crossover-Figuren des Sports, Jones einer der sportlich prägendsten und zugleich kontroversesten Kämpfer seiner Generation. Sobald beide in einem Format auftauchen, entsteht sofort internationale Aufmerksamkeit.

Sportlich stünde vor allem die Grundsatzfrage im Raum, was in einem reinen Grappling-Setting schwerer wiegt: technische Variabilität oder schiere körperliche Dominanz. Jones müsste beweisen, dass seine Anpassungsfähigkeit auch gegen extreme Größen- und Kraftnachteile trägt. Lesnar könnte umgekehrt unterstreichen, dass ein Weltklasse-Ringer mit diesem Körperprofil selbst für einen kompletteren Allrounder ein kaum kalkulierbares Problem bleibt.

Ob RAF aus Andeutungen konkrete Verhandlungen macht, ist offen. Sollte die Promotion nachlegen, dürfte die Debatte schnell lauter werden.

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