Nach UFC Vancouver hat Dana White den Stand bei Conor McGregors geplanter Rückkehr in den Käfig konkretisiert. Der UFC-Chef erklärte in Vancouver nach der Veranstaltung, dass die Entwicklung positiv aussehe und eine offizielle Ankündigung folgen werde, sobald die Details mit dem Iren final geklärt sind. Für Fans in Europa ist das besonders relevant, weil McGregor als einer der wenigen globalen MMA-Stars aus Europa seit Jahren auch im deutschsprachigen Raum enorme Aufmerksamkeit erzeugt.
White machte auf der Pressekonferenz nach dem Event deutlich, dass aus Sicht der UFC derzeit alles in die richtige Richtung laufe. Einen Termin nannte er nicht. Damit bleibt offen, wann der frühere Doppel-Champion tatsächlich zurückkehrt und gegen wen die UFC sein Comeback ansetzen will.
McGregor selbst hatte zuletzt angekündigt, im Laufe dieses Sommers erstmals seit 2021 wieder in einem MMA-Kampf antreten zu wollen. Genau darin liegt die sportliche Bedeutung seiner Rückkehr: Nach der langen Pause muss er sofort beweisen, dass er im Wettkampf auf höchstem Niveau noch mithalten kann. Für die UFC wiederum wäre ein erfolgreicher McGregor-Comebackkampf sportlich wie wirtschaftlich ein Großereignis mit Signalwirkung für mehrere Gewichtsklassen.
Ein weiterer Faktor ist die Perspektive für den internationalen Markt. Kaum ein aktiver oder ehemaliger UFC-Star ist in Europa so bekannt wie McGregor. Sollte die Promotion zeitnah einen Gegner und ein Event festlegen, dürfte das auch für die Übertragungsplanung in der DACH-Region schnell relevant werden. Als Nächstes ist daher vor allem auf die offizielle Ansetzung zu achten — erst dann wird klar, wann McGregor tatsächlich ins Octagon zurückkehrt.