Knapp ein Jahr nach den jüngsten intensiven Comeback-Spekulationen verdichten sich die Hinweise auf die Rückkehr von Conor McGregor. Nach Informationen von Ariel Helwani arbeitet die UFC an einer Vereinbarung mit dem früheren Champion in zwei Gewichtsklassen für eine Veranstaltung am 11. Juli. Für europäische Fans ist das besonders relevant: McGregor ist als irischer Superstar seit Jahren einer der prägendsten Namen des Sports auf diesem Markt.
Ein offizieller Gegner ist weiterhin nicht bestätigt. Dennoch gilt der Termin als richtungsweisend, weil die UFC für ihre Juli-Show einen echten Zugpferd-Hauptkampf sucht. Sollte McGregor tatsächlich auf dieser Karte stehen, würde das die Dynamik im Leicht- oder Weltergewicht sofort verändern. Ein Sieg könnte ihn trotz der langen Pause direkt wieder in die Nähe großer Kämpfe bringen. Eine Niederlage würde dagegen die Debatte verschärfen, wie viel Spitzenklasse nach seiner Auszeit noch vorhanden ist.
Gerade aus Sicht der DACH-Region bleibt McGregor ein Ausnahmestar. Kaum ein anderer UFC-Kämpfer zieht in Deutschland, Österreich und der Schweiz so viel Aufmerksamkeit auf sich. Das erklärt, warum schon der Stand der Verhandlungen mehr Wirkung entfaltet als viele bereits offiziell angesetzte Paarungen.
Für den europäischen Markt wichtig: Der Hauptkampf beginnt bei UFC-Events in den USA voraussichtlich erst in der Nacht zum Sonntag gegen 6.00 Uhr MESZ. Übertragen wird das Event in der DACH-Region aller Voraussicht nach über UFC Fight Pass beziehungsweise je nach Rechtelage über DAZN.
Entscheidend bleibt nun der 11. Juli. Sollte McGregor bis dahin nicht offiziell angekündigt werden, wäre das ein klares Signal, dass die Gespräche auf ein ernstes Hindernis gestoßen sind. In den kommenden Tagen dürfte sich zeigen, ob aus monatelangen Andeutungen tatsächlich ein unterschriftsreifer Deal wird.